Fußball

In Neuenstein ist Pfeiffer das Öl in der Maschine

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Souveräner Aufsteiger: Das Foto links zeigt die drei besten Torschützen Florian Hemel (mit Kapitänsbinde), Daniel Schwarz und Spielertrainer Christian Pfeiffer nach einem Treffer.

Saisonabbruch im Amateurfußball: Wir stellen mit der SG Neuenstein den ersten Meister vor.

 17 Siege, 15 Siege, zwei Unentschieden, keine einzige Niederlage – die erst im vergangenen Jahr neu gegründete Neuensteiner Spielgemeinschaft geht mit einer Super-Bilanz hoch in die Kreisoberliga. Und das war auch der Grund für eine kleine Spon-tanfeier am vergangenen Samstag, Gleich nachdem die Entscheidung in Grünberg gefallen war, trommelte Christian Pfeiffer die Mannschaft per Handy-Info zusammen. Sie traf sich in Untergeis auf der Festwiese. Die SG versteht zu feiern – auch mit Einhaltung der Hygieneregeln. „Wir mussten irgendetwas machen, trotz Corona. So eine Spontanfeier ist ja doch immer am schönsten“, sagt der Spielertrainer, der gleich doppelten Grund zur Freude hatte. Denn durch die Entscheidung am grünen Tisch hat auch sein Heimatverein, die SG Niederjossa/Breitenbach, die Klasse halten können. „Ich freu mich auf die Derbys in der nächsten Serie.“ Schade sei es gewesen, dass die Saison abgebrochen wurde. Umso wichtiger war es, dass das erste Saisonspiel in diesem Jahr gegen den Zweiten Gudegrund/Konnefeld doch noch ausgetragen worden war. Es endete mit einem 1:0-Erfolg des Spitzenreiters – Torschütze Christian Pfeiffer.

Sicherer Rückhalt: Simon Oetzel.

Er traf auch in den anderen Topduellen. Zum Beispiel gegen den Dritten Cornberg/Rockensüß war der ausgezeichnete Torriecher des hessenligaerfahrenen Coaches der Garant für den Siegtreffer. Beim Vierten Rotenburg/Lis-penhausen war Daniel Schwarz allerdings der entscheidende Mann. Beide Neuensteiner Treffer beim 2:1-Erfolg in der 21. und 65. Minute gingen auf das Konto des technisch versierten Stürmers. Auf Schwarz kamen insgesamt 17 Tore. Ein weiterer Rekord gelang Pfeiffer beim 6:1 gegen den TV Braach. Er schoss nicht nur einen Hattrick in der ersten Hälfte, sondern setzte sogar noch einen vierten Treffer drauf. Zehn Tore gelangen gleich zum Saisonstart gegen Español Bebra, dann folgte das 6:1 gegen Braach und ein 7:0 gegen Hohe Luft II – ein schwindelerregender Start. Doch die Ernüchterung folgte auf dem Fuß. Bei Aulatals Reserve und in Gudegrund/Konnefeld gelangen nur zwei Unentschieden – im Überschwang und im Gefühl des sicheren Sieges war die Mannschaft zu nachlässig geworden. „Sie stand unter dem Druck des Gewinnenmüssens“, erzählt Pfeiffer. Und diesem Druck habe sie noch nicht ganz standhalten können. „Das sind eben Feinheiten, die man nur mit Erfahrung ausbügeln kann“, ergänzt der Spielertrainer. Doch das Team fing sich wieder – und 

ging die restlichen Spiele als Sieger vom Platz. „Das war super, was die Mannschaft da aus sicher herausgeholt hat.“ Und Pfeiffer ergänzt: „Ich bin mir sicher, wir hätten die führende Rolle auch weitergespielt, wenn nicht abgebrochen worden wäre.“

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