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OSC Vellmar gewinnt Derby gegen TSG Sandershausen

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Von: Horst Schmidt

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Alles wieder offen: Während Sandershausens Torhüter Loic John und Sascha Hebold den Ball aus dem Netz holen, feiern Vellmars Serkan Aytemür und Enes Glogic den Torschützen zum 1:1 Nico Möller (rechts).
Alles wieder offen: Während Sandershausens Torhüter Loic John und Sascha Hebold den Ball aus dem Netz holen, feiern Vellmars Serkan Aytemür und Enes Glogic den Torschützen zum 1:1 Nico Möller (rechts). © dieter schachtschneider

Der OSC Vellmar hat das Verbandsliga-Derby gegen die TSG Sandershausen gewonnen. Innerhalb von zehn Minuten war alles entschieden.

Vellmar – Da sind den gastgebenden Vellmarern nach dem 3:1 (0:1)-Erfolg im Derby gegen die TSG Sandershausen am Ende der Partie der Fußball-Verbandsliga die Steine reihenweise vom Herzen gepurzelt. Mit dem Sieg hat das Team die Vorgabe von Trainer Jörg Müller, sechs Punkte aus den letzten beiden Spielen zu holen, zur Hälfte erfüllt. Auf der anderen Seite nahm eine fantastische Serie von acht Spielen ohne Niederlage für Sandershausen ein abruptes Ende.

„Es war eine Willenssache“, sagte der überragende OSC-Oldie Enes Glogic nach dem Derbysieg. Und weiter: „Wir haben nach dem Pausenrückstand eine Reaktion gezeigt und das Spiel verdient gedreht.“

Stimmt, zwar hatte seine Mannschaft in der ersten Halbzeit mehr vom Spiel, doch wirklich klare Möglichkeiten konnte sie sich kaum erspielen. Allerdings hätte Nico Möller in der 11. Minute das Tor machen müssen, doch bei seinem Schuss aus acht Metern geriet er zu sehr in Rückenlage und das Leder ging weit über den TSG-Kasten. Einen ersten vielversprechenden Konter über Yasin Akman, David Kunz und wieder Akman, hätte dieser vielleicht erfolgreich abgeschlossen, wäre der Ball nicht vor ihm versprungen. Einen richtigen Warnschuss setzte Sandershausens Este Augustas Trinkunas, als er mit einem 25-Hammer OSC-Torhüter Tobias Orth zu einer Glanztat zwang (43.). Nur eine Minute später musste er aber dann hinter sich greifen. Nach einer unübersichtlichen Situation vor seinem Tor war es Yasin Akman der einen von der Torlatte zurückprallenden Ball zur glücklichen 1:0-Pausenführung für die Gäste einnetzte.

Vellmar kam hoch motiviert zurück aufs Feld. Presste sofort hoch und ließ Sandershausen kaum Entfaltungsmöglichkeiten. Dann war es aber auch schon geschehen: Egli Milloshaj brachte einen Freistoß aus dem rechten Halbfeld vors Tor wo Nico Möller unhaltbar für Loic John im Tor der Niestetaler ins lange Ecke zum 1:1-Ausgleich Verlängerte. (52.). Vellmar setzte sofort nach und als Janik Ziegler von den Beinen geholt wurde, entschied der Schiedsrichter zurecht auf Foulelfmeter, Glogic nahm sich das Leder und verwandelte unhaltbar zur 2:1-Führung (54.). Akman hatte dann den Ausgleich auf dem Fuß (60.), als er Orth überlupfen wollte, der aber zeigte eine Klassereaktion.

Auf der Gegenseite machte der eingewechselte Enver Maslak in der 63. Minute alles klar, als er einen Handelfmeter zum 3:1 verwandelte, Felix Bredow war der Ball unglücklich an die Hand gesprungen.

Das war es dann aber auch schon. Vellmar hatte die Partie jederzeit im Griff, Sandershausen hingegen hatte, abgesehen von einem Schuss von Yannick Billing auf spitzem Winkel nichts mehr zuzulegen.

„Der unnötige Ausgleichstreffer hat uns das Genick gebrochen. Der OSC-Sieg ist verdient“, analysierte TSG-Trainer Dennis Schanze. Auch Jörg Müller Coach des OSC sah einen verdienten Erfolg seiner Mannschaft: „Wir haben das 0:1 zur Pause gut weggesteckt und im zweiten Durchgang nach dem Ausgleich nichts mehr anbrennen lassen.“

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