Kasseler Regionalligist behält im Volleyball-Krimi gegen Lebach die Oberhand

Jahn dreht Partie nach 0:2

Applaus, Applaus: Jahn-Trainer Florian Margraf (von links) freut sich mit seinen Spielerinnen Lilly Ruge, Maya Englisch und Maike Wendling über Nervenstärke und einen 3:2-Erfolg in der Regionalliga gegen den TV Lebach. Foto: Fischer

Kassel. „Das war ein Sieg dank mentaler Stärke“, freute sich Alexandra Schwindt, Angreiferin des TV Jahn, nach dem 3:2 gegen den TV Lebach. Die Regionalliga-Volleyballerinnen um Trainer Florian Margraf drehten einen 0:2-Rückstand und gewannen 3:2 (23:25; 22:25; 25:17; 31:29; 17:15) nach einem zweistündigen Volleyball-Krimi gegen die junge Saarländer Mannschaft.

Viele Lücken musste Trainer Margraf schließen: Die Stammspielerinnen Antje Wottke, Rebecca Hoffmann und Conny Wilke sind verletzt, Diagonalspielerin Nicole Skwara war beruflich verhindert. Somit rückte Alexandra Schwindt zunächst auf die Diagalposition, Maike Wendling übernahm die Regie als Libera.

Holprig begann der erste Satz. „Wir hatten Annahmeprobleme“, sagte Margraf. „De gesamte Abstimmung war nicht optimal.“ Lebach dagegen spielte schnell, aggressiv und beeindruckte mit einer stabilen Annahme, allen voran die angriffsstarke Alica Zimmer. 23:25 mussten sich die Kasselerinnen in Satz ein geschlagen geben.

Margraf stellte um. Schwindt besetzte nun den Außenangriff, Lilly Ruge rückte auf die Diagonalposition. Doch auch im zweiten Durchgang fand die Mannschaft um Zuspielerin Ina Schwalm kein Mittel, Lebachs Abwehr unter Druck zu setzen – 22:25.

Doch Jahn kämpfte, allen voran Ina Schwalm, die ihr Team durch einer Aufschlagserie 7:0 in Führung brachte. Diesen Vorsprung ließ sich das Team um die stark spielende Mannschaftskapitänin nicht mehr nehmen und gewann verdient 25:17.

Der vierte Satz war nichts für schwache Nerven. Schnell ging der TVJ in Führung, durch starke Aufschläge und gute Spielaktionen wurde ein 22:15-Vorsprung herausgespielt. Erneut war es aber Lebachs Zimmer, die ihr Team 25:24 zum ersten Matchball führte. Doch der TV Jahn spielte seine Erfahrung aus, behielt die Nerven und gewann 31:29.

Auch im entscheidenden Tie-Break lieferten sich die Teams einen offenen Schlagabtausch. Drei gute Aufschläge von Jahns Angreiferin Marion Stein, sorgten für einen kleinen Vorsprung, ehe das Team Satz und Spiel für sich entschied. (plr)

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