3. Handball-Liga Ost: Knappe 25:28-Niederlage beim HSC Bad Neustadt

Jahn misslingt die Revanche

Mit fünf Treffern erfolgreichster Jahner in Bad Neustadt: Duderstadts dänischer Rückraumspieler Dennis Knudsen. Foto: Jelinek

Bad Neustadt. Mit der Revanche für die 20:27-Niederlage im Hinspiel vor eigenem Publikum in der dritten Handballliga gegen den HSC Bad Neustadt ist es für den TV Jahn Duderstadt nichts geworden. Auch die Partie bei den Franken ging für die Eichsfelder mit 25:28 (11:14) verloren. „Leider haben wir auswärts keine ,Big Points‘ machen können“, fasste Jahn-Trainer Thomas Brandes die spannende Begegnung zusammen.

Dabei kamen die Duderstädter, die neben Mark Tetzlaff auch auf Torwart Christian Wedemeyer (Augenverletzung) verzichten mussten, prima ins Spiel. 3:1 lagen sie nach fünf Minuten in Front, ein Start nach Maß. Doch so gut ging es nicht weiter. „Danach hatten wir eine Phase, in der wir den Kopf verloren haben“, monierte Brandes nach dem Abpfiff. So konnten die Bad Neustädter mit 7:3 in Führung gehen, was der Jahn-Trainer zu einer Auszeit veranlasste. Prompt riss sich seine Mannschaft wieder zusammen und glich zum 8:8 aus. Aber erneut schwand bei den Eichsfeldern die Konzentration, so dass sich die Gastgeber bis zur Halbzeit wieder auf drei Tore absetzen konnten.

Doppelte Überzahl ungenutzt

Nach dem Wechsel kam Jahn aber gut zurück, schaffte zum 14:14 wieder den Ausgleich. Bei doppelter Überzahl schmiss man jedoch danach die Bälle weg und traf die falschen Entscheidungen. Zudem hielt Neustadts Torwart Badura stark. Da Jahn vorn nicht traf, krachte es hinten, so dass Neustadt auf 22:17 wegzog - die Entscheidung! Brandes: „In der entscheidenden Phase haben wir nicht zugestochen. Bis zum Schluss der Saison wird es im Kampf um die Qualifikation für die nächste Serie sehr spannend bleiben.“

Kurzfristig zur Verfügung stand den Jahnern Kreisläufer Nerijus Kesilis, nachdem er zunächst wegen einer Wadenverletzung auszufallen drohte. Ein guter Vertreter für Wedemeyer war der junge Schlussmann Julian Krüger. „Wedemeyers Ausfall haben wir gut kompensiert“, lobte Jahn-Coach Brandes seinen Nachwuchs-Torhüter. Am kommenden Samstag erwartet Jahn den SV Bernburg, der Spitzenreiter Münden schlug.

Jahn: Krüger, Schmidt (bei einem Siebenmeter) – Brand 2, Krist 1, Kesilis 2, Brandes 4/2, Swoboda 3, Heim 3, Naß 1, Knudsen 5, Gelley 4. (haz/gsd)

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