SV Adler siegt auch in Ehrenberg

Fußball-Verbandsliga: Gerbigs Dosenöffner aus 30 Metern - SVA klettert auf Platz 2

Fokussiert: Jan Gerbig (links) sorgte mit einem Geniestreich für die Führung des SV Adler.
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Fokussiert: Jan Gerbig (links) sorgte mit einem Geniestreich für die Führung des SV Adler.

In der Fußball-Verbandsliga eilt der SV Adler von Sieg zu Sieg. Gegen die SG Ehrenberg gab es am Sonntag einen deutlichen 6:0-Auswärtserfolg – der sechste Dreier hintereinander.

Weidenhausen - Weil der OSC Vellmar und die SG Bad Soden sich bereits am Samstag 2:2 trennten, liegt der SV Adler nun punktgleich mit dem OSC Vellmar (bei einem Spiel weniger) auf dem zweiten Tabellenplatz.

SG Ehrenberg - SV Adler Weidenhausen 0:6 (0:1). „Uns war bewusst, dass es auf dem tiefen und kleinen Platz ein schweres Spiel werden wird. Deswegen war das 1:0 von Jan Gerbig ein Dosenöffner, der den weiteren Spielverlauf erst ermöglicht hat“, sagte ein zufriedener SVA-Co-Trainer Martin Schäfer.

Und die Führung hatte es in sich: Jan Gerbig fasste sich gut 30 Meter vor dem Tor ein Herz und überrumpelte den Heimtorwart Simon Voll mit einem herausragenden Volley (6.). Mit steter Spielkontrolle aber vergleichsweise wenigen Torchancen ging es dann in die Halbzeitpause.

Und die zweiten 45 Minuten starteten für den SV Adler gut: Zwar musste Torjäger Sören Gonnermann kurz am Knöchel behandelt werden, Sekunden später setzte er sich allerdings zentral vor dem Tor gegen zwei Gegenspieler durch und erhöhte die Führung auf 2:0 (57.).

Selbst in der 90. Minute um jeden Ball gekämpft

Und der Torhunger der Weidenhäuser war gegen einen phasenweise überforderten Gegner noch längst nicht gestillt: Jan Gerbig verwandelte einen Freistoß direkt zum 3:0 (74.), Kilian Krug nutzte eine Vorlage von Sören Gonnermann zum 4:0 (76.) und wiederum Sören Gonnermann setzte den Ball zum 5:0 in den Knick (80.).

„Das 6:0 von Tim Ullrich war dann exemplarisch für unseren Willen, jeden Zweikampf anzunehmen und das Spiel unbedingt gewinnen zu wollen“, so Co-Trainer Schäfer. Denn Ullrich erlief selbst in der 90. Minute noch einen Ball, der dem Heimkeeper Voll aus den Händen rutschte und markierte den 6:0-Endstand.

Dementsprechend viel Lob hatte Schäfer übrig: „Das war eine komplette Leistung der gesamten Mannschaft. Die Viererkette hat wirklich gut gestanden, wir haben so gut wie nichts zugelassen.“ Gewinnt der SVA am kommenden Samstag gegen den SC Willingen, dann überwintert er mindestens auf dem zweiten Tabellenplatz.

SVA: Klotzsch - Beng, Hammer, Toro Moreno, Görs (Mainz/78.), K. Krug, Ullrich, M. Krug (Löffler/71.), Gerbig, Immig, S. Gonnermann (J. Gonnermann/81.).

Tore: 0:1/0:3 Gerbig (6./74.), 0:2/0:5 S. Gonnermann (57./80.), 0:4 K. Krug (76.), 0:6 Ullrich (90.).

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