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Transferoffensive beim SV Reichensachsen: Auf Kirschner folgt nun auch Kaufmann

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Hier noch im Trikot des Fußball-Verbandsligisten Lichtenauer FV, künftig läuft Jan Kaufmann (oben) aber für den SV Reichensachsen in der Fußball-Gruppenliga auf. ARCHIV
Hier noch im Trikot des Fußball-Verbandsligisten Lichtenauer FV, künftig läuft Jan Kaufmann (oben) aber für den SV Reichensachsen in der Fußball-Gruppenliga auf. ARCHIV © Moritz Ziegler

Der Fußball-Gruppenligist SV Reichensachsen hat eine bemerkenswerte Transferoffensive gestartet, um kommende Saison ganz oben anzugreifen.

Reichensachsen - Allen voran die Neuzugänge Jan Kaufmann (zuletzt Lichtenauer FV) und Jerome Kirschner (zuletzt Weidenhausen II) lassen den Fußball-Kreis aufhorchen. Denn spätestens jetzt dürfte die Mannschaft von Trainer Rafal Klajnszmit als heißester Titelkandidat überhaupt in der anstehenden Saison gelten und wird sicherlich Meisterschaft und Aufstieg anpeilen – zumal mit Wolfhagen ein Konkurrent nun in der Gruppenliga 1 antritt.

„Wir haben ein neues Ziel: Wir wollen besser platziert sein als mit Rang vier in der Vorsaison. Und wenn ich sage, wir wollen unter den ersten drei sein, dann möchte ich mit meiner Mannschaft natürlich um die Meisterschaft mitspielen“, sagt der Coach.

Bereits in 21/22 im oberen Tabellendrittel vertreten

In der abgelaufenen Spielzeit hat sich Reichensachsen schon im oberen Tabellendrittel festgesetzt. Zum Spitzentrio Wolfhagen, Hessen Kassel II und Meister Kleinalmerode/Hundelshausen/Dohrenbach fehlten aber doch noch einige Punkte, zu Platz eins waren es 20 an der Zahl.

„Unser Kader war sehr schmal besetzt mit zwölf oder 13 Gruppenliga-Spielern. Nun haben wir uns punktuell verstärkt und sind guter Dinge, ganz oben angreifen zu können“, so Klajnszmit.

Jan Kaufmann (31) gilt als einer der besten Fußballer des letzten Jahrzehnts im Werra-Meißner-Kreis, war bereits für die SV 07 Eschwege und Lichtenau in der Verbandsliga und sogar für Baunatal in der Regionalliga aktiv.

Jan Kaufmann: Will näher am Wohnort sein

Kaufmann sagt zu seinen Beweggründen für den Wechsel nach Reichensachsen: „Dadurch, dass ich in Reichensachsen wohne und Familie habe, wollte ich gerne wieder in der Nähe Fußball spielen. So habe ich meine Familie bei den Spielen dabei und in Reichensachsen hat man natürlich auch ein super Gelände, das durch den Spielplatz auch noch familiengerecht ist. Und natürlich ist unser Ziel der Aufstieg, das kann man nicht abstreiten.“ Kaufmann ist bekannt als Allrounder im Offensivbereich – ob auf Außen oder im Mittelfeld.

Ähnlich motiviert wie er gibt sich auch Jerome Kirschner, der den SVR künftig als Mittelstürmer verstärken wird. „Unser Ziel ist ganz klar der Aufstieg in die Verbandsliga. Ich werde mich mit vollem Fokus auf die neue Saison vorbereiten“, sagt der Angreifer, der zuletzt der erfolgreichste Torjäger von Weidenhausen II in der Gruppenliga bis zu dessen Abstieg war, auf dem Instagram-Kanal des SVR.

Seine Treffsicherheit hat Angreifer Jerome Kirschner bereits zur Genüge unter Beweis gestellt.
Seine Treffsicherheit hat Angreifer Jerome Kirschner bereits zur Genüge unter Beweis gestellt. In der Spitze soll er bei seinem Heimatverein nun die vakante Position besetzen. © Maurice Morth

Nun folgte die Rückkehr zum Heimatverein. Gerade Kirschner kann eine Position besetzen, auf der zuletzt beim SVR mit Bastian Bachmann (eigentlich Flügelspieler) und Mittelfeld-Mann Marius Jung Akteure ausgeholfen haben, die nicht etatmäßige 9er sind.

„Wir hoffen, dass wir mit Jerome nun einen echten Mittelstürmer für uns gefunden haben, der die Hereingaben von unseren schnellen Außenspielern erfolgreich verwerten wird“, so Trainer Klajnszmit.

Trainer Klajnszmit: „Neuzugänge haben gleich mehrere positive Effekte“

Zusätzlich zu Kirschner und Kaufmann kommen auch Torwart Daniel Schwenda (zuletzt SG K/H/D) als zweiter Keeper neben Danny Göhler, Flügelflitzer Mick Vogelsang (ebenfalls SG K/H/D), Mustafa Zeid (VfL Wanfried) und Miguel Cocca Ferreira (SG Sontra) zum SVR.

„Die Neuzugänge haben gleich mehrere positive Effekte. Wir sind in der Breite besser aufgestellt als im Vorjahr, haben uns punktuell verstärkt und der Konkurrenzkampf im Training wird angeheizt“, sagt Trainer Klajnszmit.

Denn: Eine Stammplatzgarantie gebe es für niemanden. Nun liegt es auch am Übungsleiter, die Neuzugänge zu integrieren. Aber er ist guter Dinge: „Unser Grundgerüst funktioniert, wir werden auch nicht viel an unserer Spielweise ändern.“

Zudem sind ihm und anderen SVR-Akteuren viele Spieler wie Kaufmann noch aus Eschweger Zeiten bestens bekannt. Zweifellos: Nach dieser Transferoffensive mit Kaufmann, Kirschner und Co. ist Reichensachsen für viele der Titel-Favorit Nummer eins in der Gruppenliga.

(Florian Künemund)

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