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Fußball: Jetzt beginnt das große Zittern

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Jubel um den Torschützen des Augleichs: Soeben hat Markus Pitton das 1:1 für Schenklengsfeld geschossen. Von links gratulieren Leon Burkard, Felix Nothbaum, Maik Schmidt, René Sabrowsky und André Veselcic.
Jubel um den Torschützen des Augleichs: Soeben hat Markus Pitton das 1:1 für Schenklengsfeld geschossen. Von links gratulieren Leon Burkard, Felix Nothbaum, Maik Schmidt, René Sabrowsky und André Veselcic. © Alicia Kreth

Fußball-Kreisoberligist FSV Hohe Luft steht direkt vor der Meisterschaft, in der A-Liga herrscht vermutlich Spannung bis zum letzten Spieltag, eine schwere Verletzung in Wildeck sowie ein Trainerabschied – das waren die Hingucker des Fußball-Wochenendes.

Kreisoberliga

Der FSV Hohe Luft kann nach dem 3:1 gegen die FSG Hohenroda endgültig den Meistersekt kaltstellen. Jetzt fehltnur noch ein Punkt zum Titel. Und den kann der Spitzenreiter gegen den ESV Weiterode schon am kommenden Sonntag holen. Die Weiteröder mussten am Sonntag allerdings die Partie in Dittlofrod/Körnbach absagen – Grund: Zuviele kranke Spieler, darunter auch einige mit Corona. Auf eine Neuansetzung verzichteten beide Vereine, sodass die Begegnung für Dittlofrod gewertet wird.

Dirk Schaefer, der FSV-Vorsitzende hofft, dass Weiterode am Sonntag auf der Hohen Luft antritt: „Eine Sofa-Meisterschaft soll es nicht geben“, stellt er klar. Schaefer erinnert sich noch, wie er vor einigen Jahren bei einem Spiel der zweiten Mannschaft des FSV einige Ehemalige zusammen trommelte, um ein Spiel gegen Hönebach II zu ermöglichen: „Soviel Fairness muss sein.“

Wildecks Steffen Rimbach (links), hier im Duell mit Rotenburgs ehemaligem Kapitän Niklas Richter, hat sich einen Schienbeinbruch zugezogen.
Wildecks Steffen Rimbach (links), hier im Duell mit Rotenburgs ehemaligem Kapitän Niklas Richter, hat sich einen Schienbeinbruch zugezogen. © Thomas Walger

Eine schlimme Verletzung zog sich Routinier Steffen Rimbach beim 2:1-Erfolg der SG Wildeck gegen die SG Friedewald/Ausbach zu. Der 42-Jährige prallte unglücklich mit Fabian Philipp zusammen – Scheinbeinbruch lautet die niederschmetternde Diagnose. „Steffen wurde bereits am Sonntagabend in Rotenburg operiert und hat einen Nagel ins Schienbein eingesetzt bekommen. Es geht ihm den Umständen entsprechend gut“, berichtet Trainer Mike Lindemann, der mit Rimbach in Kontakt steht. Der erfahrene Fußballer hatte schon mehrfach seine Laufbahn beenden wollen – und jetzt diese schwere Verletzung. „Steffen ist ein echter Vereinsmensch. Wenn man ihn braucht, ist er da. Deshalb tut es mir umso mehr leid für ihn“, sagt Lindemann.

Weil es laut Klassenleiter und Kreisfußballwart Rainer Schmidt am Saisonende nur einen Absteiger geben wird, machen sich die Fußballer des Tabellenvorletzten wieder Hoffnungen auf den Klassenerhalt. „Es ist noch alles möglich. Heinebach/Osterbach müssen wir hinter uns lassen“, sagt Lindemann. Beide Teams sind punktgleich.

Kreisliga A1

Riesenjubel bei der SG Schenklengsfeld/Rotensee/Wippershain nach dem 4:1-Erfolg bei Nentershausen/Weißenhasel/Solz. Schenklengsfeld ist nun Zweiter mit 21 Zählern, Nentershausen Dritter (ebenfalls 21). Jetzt geht das große Zittern los. Schenklengsfeld hat es selbst in der Hand, erwartet am letzten Spieltag zu Hause auf der Wippershainer Höhe Spitzenreiter Friedlos, der 2:0 gegen Rotenburg gewann. In Nentershausen musste Schenklengsfeld aber bis zur 70. Minute bangen, ehe Leon Burkhard die Gäste erlöste. Tim Bachmann hatte Nentershausen in Front gebracht, Markus Pitton glich aus. Kurz vor Burkhards Führungstrefer hatte Kevin Schaffartzick von halblinker Position abgezogen – und nur die Latte getroffen. „Wir waren alle ziemlich nervös“, begründet Martin Stein die anfänglichen Schwächen. Burkhards Tor aber führte die Wende zugunsten des Gastes herbei.

Er beförderte einen Eckball von Markus Pitton zum 2:1 aus kurzer Distanz ins Eck.. „Da hat sich ausgezahlt, dass wir Standards geübt haben“, freute sich Stein. Dann fuhr sein Team noch zwei Konter. Einmal setzte sich Christian Winter auf links durch, passte in die Mitte, wo Maik Schmidt noch einen Abwehrspieler und Torwart Michael Krämer stehen ließ und zum 3:1 verwandelte. Als kurze Zeit später ein Nentershäuser in einer unübersichtlichen Situation noch die Rote Karte kassierte, war die Partie entschieden.

Zum Schluss legte Tobias Reinhard noch ein viertes Tor nachf, als er einen Pass aus dem Mittelfeld aufnahm, allein auf das Tor zustrebte und den Ball durch die Beine des Keepers schob.

Von Hartmut Wenzel und Sascha Herrmann

Jubel um den Torschützen des Augleichs: Soeben hat Markus Pitton das 1:1 für Schenklengsfeld geschossen. Von links gratulieren Leon Burkard, Felix Nothbaum, Maik Schmidt, René Sabrowsky und André Veselcic.
Jubel um den Torschützen des Augleichs: Soeben hat Markus Pitton das 1:1 für Schenklengsfeld geschossen. Von links gratulieren Leon Burkard, Felix Nothbaum, Maik Schmidt, René Sabrowsky und André Veselcic. © Alicia Kreth

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