NACHSPIELZEIT

Jetzt läuft es wieder richtig an

Sascha Herrmann, Leiter der Sportredaktion der Hersfelder Zeitung, lächelt in die Kamera.
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Sascha Herrmann

Sonntag fällt der Startschuss: Dann findet der erste Wettbewerb des „etwas anderen Lollslaufs 2020“ statt. Aufgrund der Corona-Pandemie ist dieser in diesem Jahr sechsgeteilt.

An sechs aufeinanderfolgenden Sonntagen finden in Bad Hersfeld sechs Wettbewerbe statt. Erst die Bambini, dann die Schüler, daraufhin zweimal fünf und zweimal zehn Kilometer.

Es ehrt den Ski-Club Neuenstein und die Agentur Speed als Veranstalter, dass sie nicht einfach den Ausfall des Lollslaufs hingenommen haben, sondern sich ein alternatives Konzept ausgedacht haben. Statt knapp 4000 Startern werden es diesmal (nur) 700 sein. Das klingt zunächst vielleicht nicht so dramatisch, doch die Konzeption und Organisation hat den Ausrichtern in Corona-Zeiten viel abverlangt. Auch das wird den guten überregionalen Ruf der Kultveranstaltung weiter verfestigen. Wir sind gespannt auf den Auftakt am Sonntag – wünschen allen Läufern viel Spaß und den Organisatoren viel Erfolg.

Erfolg erhoffen sich auch die Fußballer, die zum Teil schon am Freitagabend in die neue Saison gestartet sind. Nach einem halben Jahr ohne Pflichtspiele geht es endlich wieder um Punkte. Neben den sportlichen Herausforderungen warten auf die Vereine auch hier die des Hygienekonzepts. Und die sind nicht ohne für kleine Klubs auf dem Land. Beim Kreisoberliga-Derby zwischen Hohenroda und Ausbach/Friedewald wird es am Sonntag an der Tageskasse beispielsweise keine Eintrittskarten geben. Die Zuschauer beider Vereine haben ihre Tickets schon im Voraus bekommen. Ein größerer Andrang als nötig wird somit vermieden – gar keine schlechte Idee.

Etwa 300 Zuschauer sahen am vergangenen Samstag das Fußball-Kreispokalfinale zwischen der FSG Bebra und der SG Festspielstadt (3:2). Klingt nach viel, nachdem Wochen zuvor die Zahl der Besucher auf 250 beschränkt worden war. Doch bei einem kurzfristigen Besichtigungstermin der Biberkampfbahn hatten die Behörden die Zahl nach oben korrigiert. Weil das Stadion in Bebra eine von einer Barriere umzäunte Tartanbahn besitzt, war genug Platz vorhanden – und somit auch Abstand. Die Erlaubnis galt aufgrund des weitläufigen Areals sogar für bis zu 1000 Fans. Eher unwahrscheinlich für ein Kreispokalfinale. Auch wenn die Partie sie von der Spannung her verdient gehabt hätte.

Schönes Wochenende und bleiben Sie gesund

Von Sascha Herrmann

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