Karate: Alina Schimpf hat sich bei der Europameisterschaft in Zürich gut präsentiert

Endstation in Runde zwei

Faustschlag: Alina Schimpf (links) schied bei der EM in der Schweiz gegen die Französin Pauline Martre aus. Fotos: Roland Puff /nh

Zürich. Das Northeimer Karate-Talent Alina Schimpf (15) ist bei den Europameisterschaften der Junioren in Zürich (Schweiz) in der zweiten Runde ausgeschieden. Sie unterlag der späteren Bronzemedaillen-Gewinnerin Pauline Martre aus Frankreich.

Die 1:2-Niederlage bedeutete das vorzeitige Aus für die Northeimerin, die in der Klasse der Kadetten Kumite (freier Kampf) bis 47 Kilogramm angetreten war. Gold ging in diesem Wettbewerb der Jugendlichen bis 16 Jahre an Solomiya Kmit aus der Ukraine. Platz zwei - und damit Silber - eroberte Aja Vukoja aus Kroatien.

„Alina hat in einem hochklassigen Turnier mit einer sehr hohen Leistungsdichte gekämpft“, lobte ihr Heimtrainertrainer Mark Haubold (Funakoshi Karate Northeim) die Kampfstärke seines Schützlings bei der EM-Premiere. Haubold war einen Tag vor dem großen Auftritt in die Schweiz gefahren, Schimpf war mit dem Nationalkader angereist. In der ersten Runde hatte die Corvi-Schülerin ihren Kampf gegen Claire Logan aus Schottland noch klar gewonnen.

Das nächste Ziel der ehrgeizigen Karate-Kämpferin, die trotz des vorzeitigen Ausscheidens ihren Platz im deutschen Nationalkader behält, steht bereits fest. Sie möchte möglichst an den Weltmeisterschaften der Jugend und Junioren vom 12. bis zum 15. November im indonesischen Jakarta teilnehmen. Dafür muss sie sich allerdings erst einmal qualifizieren.

Die Gelegenheit dafür besteht bei den Deutschen Meisterschaften, die am 27. Juni in Erfurt stattfinden. Ein gutes Omen. Denn dort hatte Schimpf im Vorjahr mit dem zweiten Platz ihre Teilnahme an der EM in der Schweiz klar gemacht. (zhp)

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