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Erst im Viertelfinale der EM ist Endstation für den Northeimer Janne Haubold

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Von: Marco Washausen

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Mihkel Mets aus Estland bezwang der Northeimer 1:0.
Mihkel Mets aus Estland bezwang der Northeimer Janne Haubold (links) mit 1:0. © Deutscher Karateverband / Dirk Kaiser

Die Reise ins türkische Gaziantep nahe der syrischen Grenze hat sich für Janne Haubold auf jeden Fall gelohnt. Bei der Karate-Europameisterschaft beeindruckte der Northeimer bei seinem ersten Auftritt auf dieser Bühne und kämpfte sich in der Gewichtsklasse bis 84 Kilogramm bis ins Viertelfinale vor.

Gaziantep – Dort hatte er dann auch etwas Pech, sonst wäre vielleicht sogar Edelmetall drin gewesen. Nachdem der 19-Jährige seine ersten beiden Kämpfe ohne Gegenpunkte gewonnen hatte (8:0 gegen den Waliser Nathan Preece, 1:0 gegen den Esten Mihkel Mets), musste er sich im Viertelfinale dem Belgier Walid Deghali (Nummer 28 der Welt) mit 3:6 geschlagen geben. Da es Deghali als Halbfinalist allerdings nicht ins Finale geschafft hatte, blieb Haubold die Trostrunde verwehrt.

Der Deutsche Meister gehörte tags darauf auch zur Herren-Mannschaft des Deutschen Karateverbandes, die es allerdings gleich in der ersten Runde mit Favorit und Gastgeber Türkei zu tun bekam. Am Ende ging das Duell dann auch 0:3 verloren.

Mit dem Waliser Nathan Preece hatte Janne Haubold keine Mühe und besiegte ihn mit 8:0.
Mit dem Waliser Nathan Preece hatte Janne Haubold (rechts) keine Mühe und besiegte ihn mit 8:0. © Deutscher Karateverband / Dirk Kaiser

Nach dem 0:4 von Konstantinos Papastergios zum Auftakt, war Laurent Etemi zu seinem EM-Debüt gekommen - allerdings war er bei seiner 1:9-Niederlage chancenlos. Nah am Sieg war hingegen Janne Haubold. Beim Stand von 1:1 und dem Vorteil durch Senshu hatte alles noch gut ausgesehen. Nachdem der 19-Jährige jedoch seine dritte Verwarnung erhalten hatte - was mit einer Disqualifikation einhergeht -, war auch der dritte Punkt bei den Gastgebern verblieben.

„Ich kann den Jungs keinen Vorwurf machen“, sagte Bundestrainer Jonathan Horne. „Sie haben gut dagegengehalten. Gleichwohl gibt es noch Dinge, die zu verbessern sind.“   (Marco Washausen)

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