Mittelgewichtler aus Korbach

Fünfter Sieg im fünften Kampf: Jassmanns krachender K.o.

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Nächster Sieg im Profilager: der Korbacher Boxer Mario Jassmann schickte Misa Nikolic auf den Boden.

Hamburg. Nach seinem fünften Sieg im fünften Profikampf ist die Boxwelt von Mario Jassmann in Ordnung. „Es läuft alles sehr gut“, sagte der 27 Jahre alte Mittelgewichtler aus Korbach nach seinem vorzeitigen Erfolg gegen den Serben Misa Nikolic in der Inselpark-Halle des Hamburger Stadtteils Wilhelmsburg. „Es war ein krachender K.o.“, freute er sich.

„Es läuft alles sehr gut“, sagte der 27 Jahre alte Mittelgewichtler aus Korbach nach seinem vorzeitigen Erfolg gegen den Serben Misa Nikolic in der Inselpark-Halle des Hamburger Stadtteils Wilhelmsburg. „Es war ein krachender K.o.“, freute er sich.

Eigentlich hatte Jassmann gegen Arnes Sarac antreten sollen, doch der Bosnier fiel kurzfristig aus. Enrico Schütze, Chef der Agentur psp-Boxing, bot seinem deutschen Schützling daraufhin Nikolic an - Jassmann akzeptierte. Dabei brachte sein 37 Jahre alter Gegner aus Belgrad als Halbschwergewichtler sechs Kilogramm mehr auf die Waage als er.

„Ich war froh, dass ich boxen konnte“, sagte Jassmann. Er sei ja gut vorbereitet gewesen. In der Tat. Der Korbacher kam vor 1500 Zuschauern gut in den Kampf und schickte Nikolic schon in der ersten Runde auf den Ringboden. „Ich bin ruhig geblieben und habe auch mal das Tempo rausgenommen“, erzählte er. Die Entscheidung fiel nach gut anderthalb Minuten der zweiten Runde, als erneut ein harter linker Haken zum Kopf des Serben durchkam.

„Da gab’s keine Frage mehr, dass der Ringrichter ihn auszählen musste“, frohlockte Marios Vater Reinhard Jassmann als Beobachter am Ring. Sympathiepunkte beim Publikum verdiente sich der Gewinner, als er Nikolic nach dem Niederschlag wieder auf die Beine half.

Jassmann steigerte mit seinem Auftritt seinen Bekanntheitsgrad weiter. Einmal waren Boxprominenz wie WBA-Schwergewichtsweltmeister Ruslan Chagaev oder die langjährige Weltmeisterin Regina Halmich in der Halle. Dann waren immerhin die entscheidenden Sekunden seines K.o.-Siegs in Sport 1 zu sehen; der TV-Sender übertrug live den Hauptkampf des Abends, in dem Susi Kentikian ihren WM-Titel gegen die Mexikanerin Susana Cruz Perez erfolgreich verteidigte.

In Hamburg vereinbarte Jassmann mit seinem Promoter Schütze noch für dieses Jahr die ersten beiden Kämpfe über acht Runden. „Ich hoffe, dass ich dann Anfang 2016 einen Kampf um die deutsche Meisterschaft bekomme.“ (mn)

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