Boxen: Erfolgreicher Göttinger Auftritt in acht Kämpfen beim Boxring Eintracht in der Hauptstadt

ASC gewinnt Vergleichskampf in Berlin

Schlagkräftige Truppe: Die Boxer des ASC Göttingen konnten mit den Ergebnissen beim Vergleichskampf in Berlin zufrieden sein. Foto: nh

Göttingen. Am vergangenen Sonnabend starteten die Boxer des ASC Göttingen, verstärkt durch Athleten des BSC Kenpokan aus Hannover, zum Vergleichskampf gegen Boxring Eintracht Berlin. Acht Kämpfe standen für die Sportler auf dem Plan. Mit zwei Technischen K.O. (TKO), einem „Referee Stops Contest“ (RSC) aufgrund einer Verletzung des Gegners, einem Sieg nach Punkten, einem Unentschieden und zwei Niederlagen gewannen die Göttinger am Ende des Tages den Vergleich.

Insbesondere für Nachwuchs-Boxer Lersan Kurun vom ASC 46 war der Kampf gegen seinen starken Berliner Kontrahenten wichtig. Im Hinblick auf seine Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft Ende Juni ging es für ihn darum, sich und seine Form zu testen und einige Erfahrungen zu sammeln. Doch sein Gegner erwies sich an diesem Tag als zu stark, so dass der Göttinger am Ende nach Punkten verlor. Kleiner, bitterer Beigeschmack des Kampfes: Kuruns Gegner wird ebenfalls an der Deutschen Meisterschaft teilnehmen und es ist nicht ausgeschlossen, dass die beiden dort erneut aufeinander treffen. Kurun zeigte sich nach der Niederlage aber optimistisch und nimmt die Revanche gegebenenfalls gerne an.

Sieg durch Technischen K.o.

Auch Superschwergewichtler Wladimir Steinbach (107 kg) vom ASC stieg an diesem Tag in den Ring. Er traf auf einen 114 kg schweren Gegner, zeigte sich aber unbeeindruckt von dessen Körpermasse und gewann in der dritten Runde durch Technischen K.o.

Die Kenpokaner, die die Göttinger im Vergleichskampf unterstützten, zeigten ebenfalls große Stärke in ihren Duellen und konnten die meisten Kämpfe für sich entscheiden. Beide Vereine, ASC Göttingen und Boxring Eintracht Berlin, scheuten sich nicht vor großen Aufgaben.

Am Ende des Tages waren die Göttinger Trainer sehr zufrieden: „Alle Kämpfe fanden auf Augenhöhe statt, unsere Gegner zeigten sich über weite Strecken ebenbürtig, so dass die Kämpfe auf sehr hohem Niveau ausgetragen wurden. Super war auch der reibungslose und gut organisierte Ablauf.“ (nh)

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