Kasseler Judoka qualifiziert sich für DM 2016 in Hamburg – frühes Aus für Kühn

Gleim holt deutschen Pokaltitel

Bei den Deutschen Pokalmeisterschaften am Start: Die Judoka Fabian Kühn (links) und Daniel Gleim. Foto:  nh

Künzell. Am vergangenen Wochenende fanden die Deutschen Pokalmeisterschaften der Männer und Frauen im Judo zum ersten Mal in Künzell statt. Für den Höhepunkt im hessischen Männerbereich sorgte Daniel Gleim, der in der Gewichtsklasse bis 73 Kilogramm an den Start ging.

Gut eingestellt vom Trainergespann Michael Blumenstein und Peter Malmus, startete der 22 Jahre alte Kämpfer vom PSV Grün-Weiß Kassel direkt mit einem Arbeitssieg gegen den mitfavorisierten Torben Kramer aus Leipzig. Durch feine Techniken und vorzeitige Siege gegen Niklas Grimme aus Hamburg und den Titelverteidiger Köhler (Judo Team Hannover) zog Gleim ins Halbfinale ein. Hier wartete ein gut aufgelegter Nils Bentgerodt vom ASC Göttingen, welchen der Kassler Sportler jedoch durch eine konzentrierte Leistung bereits nach halber Kampfzeit als Verlierer von der Matte schickte.

Damit war der Einzug ins Finale und die Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften 2016 in Hamburg gesichert. Nun hieß es ein überragendes Turnier mit dem Meistertitel zu krönen. Hochmotiviert ließ das nordhessische Talent seinem starken Gegner aus Abendsberg keinerlei Chancen und schickte ihn vor heimischem Publikum mit voller Wertung auf die Matte. Ein super Ergebnis. Vor allem aber war es auch ein Ausrufezeichen, dass mit Gleim im nächsten Jahr sowohl in der Bundesliga als auch bei hochkarätigen Turnieren zu rechnen ist.

Weniger erfolgreich ging es für Fabian Kühn vom PSV Grün-Weiß Kassel aus. Trotz verletzungsbedingter nicht optimaler Vorbereitung präsentierte er sich in guter Form und setzte in seinem Kampf gegen Ehrmann (Thüringen) immer wieder die besseren Akzente. Allerdings war das Turnier für den Vorjahres- Dritten nach einem unerlaubten Griff ans Bein des Gegners und der damit verbundenen Disqualifikation schon früh beendet.

Die 16 Jahre alte Isabell Galauch konnte nur Erfahrung sammeln. In der stärksten weiblichen Gewichtsklasse bis 63 Kilogramm waren die erwachsenen Damen noch etwas zu stark. (red)

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