Tolles Ergebnis bei Deutscher Meisterschaft

Gold und zwei Mal Silber für Funakoshi Karate Northeim

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Jubelstürme für ein Funakoshi-Trio: Amy Kindler, Mika Haubold und Ian Kindler (vorn von links) präsentierten sich hervorragend bei den Deutschen Meisterschaften in Ilsenburg. Zum Gratulieren kam auch Bundestagsabgeordneter Roy Kühne (schwarzer Pullover, neben Trainer Mark Haubold).  

Mit einer La-Ola-Welle, lauten Jubelrufen und ganz vielen Glückwünschen hat jetzt die Karate-Trainingsgruppe des Vereins Funakoshi Northeim ihren neuen Deutschen Meister gefeiert. 

Mika Haubold (12 Jahre) wurde am Wochenende im Kumite (freier Kampf) in der Altersklasse U14 bis 44 Kilogramm Deutscher Meister. Ian Kindler (11/ Kumite U12 bis 32 Kilogramm) und seine Schwester Amy Kindler (10/Kumite U12 bis 30 Kilo) dürfen sich außerdem Deutsche Vizemeister nennen. Ein toller Erfolg!

Die drei Northeimer vertraten in der Harzlandhalle in Ilsenburg die Farben Niedersachsens, zu dessen Landeskader sie längst gehören. Nach dem jüngsten Auftreten stehen sie nun auf der Vormerkliste für den deutschen Nationalkader, für den Athleten ab 14 Jahren an Wettkämpfen wie Europameisterschaften teilnehmen.

Mika Haubold gewann die vier ersten Kämpfe souverän. 8:0 - 9:1 - 5:3 und 5:4 lauteten die Endstände. Im Finale entthronte er dann den amtierenden Deutschen Meister Timo Schmitz aus Bergisch-Gladbach (Nordrhein-Westfalen). Der Kampf endete zwar mit einem 1:1-Unentschieden, doch die Schiedsrichter entschieden mit 3:2 Stimmen zugunsten des jungen Northeimers. „Das war ein sehr taktischer Kampf“, sagt Mika Haubold und strahlt auch Tage danach immer noch, wenn er an den großen Erfolg zurückdenkt.

Dass er in der Vorbereitung auf das Turnier mit einem heftigen Rückschlag zurechtkommen musste, erwähnt er nur nebenbei. Vier Wochen vor den Titelkämpfen hatte er sich den Zeh gebrochen und musste eine zweiwöchige Trainingspause einlegen.

Ian Kindlers Weg ins Finale war ähnlich souverän wie der von Mika. Erst im letzten Kampf wurde er von Eni Latifi aus Esslingen (Baden-Württemberg) gestoppt, der sich hauchdünn mit 1:0 durchsetzte. Latifi war im vergangenen Jahr bereits Deutscher Meister geworden.

Ians Schwester Amy hatte es besonders schwer. Im Finale, für das sie sich problemlos qualifizierte, musste sie gegen Alia Hering aus Puderbach (Rheinland-Pfalz) ran, die einen halben Kopf größer ist als die Northeimerin. Mit ihrer größeren Reichweite lag der Vorteil bei ihr, trotzdem verlor Amy nur knapp mit 1:2.

Mit diesem tollen Abschneiden des Funakoshi-Trios hat Trainer Mark Haubold, Vater von Mika, die ohnehin schon stolze Erfolgsliste seines Vereins ausgebaut. Doch er gibt das Lob auch weiter. „Ohne die super Unterstützung der Eltern würde das alles nicht funktionieren.“ (zhp)

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