Karate: Rotenburger Kata-Team gewinnt den JKA-Cup in Bottrop souverän

KDR-Mädels imponieren

Das erfolgreiche Rotenburger Kata-Mädchen-Team: Shari-Ilea Rolf, Celia-Gine Gräfe und Melissa Jacke (von links) haben mit dem Gewinn des JKA-Cups einen echten Coup gelandet. Foto: nh

Bottrop. Beim 40. JKA-Cup in Bottrop lief es nicht für alle Starter des Karate-Dojo Rotenburg (KDR) rund. Für ein Trio erfüllte sich jedoch ein Traum.

Die Bottroper Veranstaltung des nationalen Fachverbandes DJKB für traditionelles Karate ist eine der größten ihrer Art mit riesigen Starterfeldern. Diesmal nahmen 500 Kampfsportler teil - vom Nachwuchs- über Spitzenkarateka aus dem In- und Ausland bis hin zum Karate-Oldie waren alle vertreten.

Aus in Runde zwei

Von den Rotenburgern durfte Martin Krotzky zuerst ran. Er startete in der Disziplin Kumite Jungen ab 3. Kyu, Altersklasse (AK) 14 bis 15 Jahre. Nach einem Sieg über seinen Kontrahenten aus Mannehim scheiterte er in der zweiten Runde an einem erfahreneren Jungen aus Krefeld.

In der Disziplin Kumite Mädchen ab 3. Kyu (AK 16 bis 17) hatte Celia-Gine Gräfe das Pech, gleich zum Auftakt auf eine starke Kämpferin aus München zu treffen. Diese setzte sich erwartungsgemäß durch.

Die Kata-Mannschaft der 14- bis 17-jährigen Jungen mit Joshua Roppel, Martin Krotzky und Elias Dippel fand an diesem Tag nicht zu seiner gewohnten Form. Sie verpassten im Gegensatz zu ihren gleichaltrigen Klubkolleginnen das Finale. Celia-Gine Gräfe, Shari-Ilea Rolf und Melissa Jacke mussten nach einem langen Wettkampftag noch einmal alle Kraftreserven mobilisieren.

Das gelang ihnen super. Als sie die Wettkampffläche betraten und Celia Gräfe die Kata ansagte, wurde es ganz still in der Halle. Alle schauten gebannt zu. Nach der Übung brandete Applaus auf. Nun wartete man gepannt auf die Wertungen. Als die Kampfrichter ihre Tafeln in die Höhe war schnell klar: Die Rotenburgerinnen hatten mit großem Vorsprung gewonnen.

Zum ersten Mal schnappten sie sich den Kata-Team-Pokal des JKA-Cups. Zu den ersten Gratulanten gehörte Nationalcoach Thomas Schulze. Erwähnenswert ist, dass Shari Rolf und Melissa Jacke die einzigen Violettgurte im Finale waren. Alle anderen Finalteilnehmer trugen den braunen oder schwarzen Gurt. (red)

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