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Neuer Job für den Northeimer: Mark Haubold ist jetzt Karate-Bundestrainer

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Von: Marco Washausen

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Mark Haubold gehört zum neuen Trainer-Trio des deutschen Karateverbandes.
Mark Haubold gehört zum neuen Trainer-Trio des deutschen Karateverbandes. © Hubert Jelinek

Neue Aufgabe für Mark Haubold: Der Chef von Funakoshi Karate Northeim ist ab sofort auch als Bundestrainer im Einsatz. Das teilte der deutsche Karateverband (DKV) mit.

Northeim - Der Verband hat sich im Kumite-Bereich neu aufgestellt und geht mit einem neuen Trainer-Trio an den Start. Neuer Chef-Trainer für die Damen und Herren sowie die Altersklasse U21 ist Jonathan Horne. Der 33-Jährige tritt die Nachfolge von Thomas Nitschmann an.

Assistiert wird Horne (Olympia-Teilnehmer, Welt- und Europameister) von Alexander Heimann. Der 35-jährige Inhaber der A-Trainer-Lizenz gehörte von 2005 bis 2017 dem Nationalmannschafts-Kader an und wurde in seiner aktiven Zeit einmal Vize-Europameister, dreimal EM-Dritter und Weltmeisterschafts-Fünfter.

Zehn nationale Titel gehen zudem auf das Konto von Heimann, der 2017 und 2018 Assistent von Thomas Nitschmann war und der darüber hinaus als Landestrainer von Nordrhein-Westfalen in den diversen Altersklassen zahlreiche Erfolge zu verzeichnen hatte.

Der Dritte im Bunde ist der Erfahrenste: Mark Haubold, von 2018 bis 2021 Assistenz-Trainer von Thomas Nitschmann, wird hauptverantwortlich den weiblichen und männlichen Nachwuchs der U16 und U18 betreuen. Der 48-Jährige, der 1998 in Rio de Janeiro den WM-Titel in der Gewichtsklasse über 80 Kilogramm gewonnen hat und auf insgesamt vier WM-Medaillen kommt, folgt auf Klaus Bitsch, der in diesem Amt 14 Jahre gewirkt hat. Der Vater von drei Söhnen, von denen zwei (Janne und Mika) den DKV-Auswahl-Kadern angehören, ist Inhaber der A-Trainer-Lizenz und Träger des sechsten DAN. Zudem ist Haubold Trainer von Funakoshi Northeim.

„Wir haben tolle Sportler, die wir gezielt aufbauen wollen. Das wird Zeit in Anspruch nehmen. Gleichwohl sind wir optimistisch, dass wir bei den Europameister- und Weltmeisterschaften ordentliche Ergebnisse erzielen werden“, sagt Haubold.  (Marco Washausen)

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