Karate: Safi, Kindler und Haubold überzeugen in Ludwisgburg

Northeimer Starter holen Silber und Doppel-Bronze bei DM

Erfolgreiches Northeimer Quartett in Ludwigsburg: Trainer Mark Haubold mit Heidar Safi (links), Ian Kindler und Mika Haubold (rechts).
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Erfolgreiches Northeimer Quartett in Ludwigsburg: Trainer Mark Haubold mit Heidar Safi (links), Ian Kindler und Mika Haubold (rechts).

Großer Jubel bei den Northeimer Karatekämpfern des Vereins Funakoshi.

Ludwisgburg - Von den Deutschen Meisterschaften der Jugend (U16) und Junioren (U18) in Ludwigsburg sind sie mit drei Medaillen zurückgekehrt: Ian Kindler wurde Deutscher Vizemeister, Heidar Safi und Mika Haubold gewannen jeweils Bronze.

Trainer Mark Haubold war von den Leistungen sichtlich angetan. Die Northeimer gewannen allein drei der insgesamt fünf Medaillen, die die Karatekas des Landesverbandes Niedersachsen verbuchten.

Ian Kindler (U16) trat mit seinem Vereinskollegen Heidar Safi in der Klasse bis 52 Kilo an. Kindler setzte sich in den Vorrundenkämpfen mit 1:0 gegen Leander Kraft (Sasbach), mit 2:0 gegen Leon Stecher (Leipzig) und mit 3:2 gegen William Miyamoto Dahm (Weimar) durch. Im Finale traf Ian Kindler auf Florian Obitz (Gotha). Haubold: „Beide kennen sich gut und standen sich zuletzt vor zwei Wochen beim U21-Randori in Waltershausen gegenüber. Ian gewann damals, doch dieses Mal setzte sich Obitz mit 1:0 durch.“

Heidar Safis Weg zu Bronze führte über Siege gegen Justin Reis (Ravensburg) und Fabian Zeitler (Naila). „Er musste sich dann jedoch dem späteren Deutschen Meister Florian Obitz mit 0:1 geschlagen geben“, berichtete Haubold. In der Trostrunde gab der Northeimer anschließend Niklas Strebe (Wuppertal) und Roman Reiswich (Kassel) das Nachsehen und gewann nach den Worten seines Trainers verdient die Bronzemedaille.

Mika Haubold und Farouq Alata stellten sich in der Klasse bis 57 Kilo der Konkurrenz. Mika Haubold gewann nach einem Freilos seinen ersten Kampf gegen Ryan Kornweih (Reinbeck) mit 4:0. Sein Trainer: „Gegen Liam Schlüter aus Oberhausen lag Mika anfangs zurück, siegte jedoch nach einer fantastischen Aufholjagd mit 8:6. Im Poolfinale musste er sich Michael Nowitzki aus Ludwigsburg geschlagen geben. Der Lokalmatador wusste seinen Heimvorteil gut zu nutzen und setzte sich auch später im Finale gegen Vadim Moisei durch.“

Im kleinen Finale um Platz drei behauptete sich Mika Haubold schließlich souverän gegen Lucas Wolthaus aus Nordhorn mit 3:0 Punkten und sicherte damit die dritte Medaille für Funakoshi Northeim. Farouq Alata musste sich am Ende mit dem fünften Platz zufriedengeben.  (Hans-Peter Niesen)

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