Nur BC Arolsen war in der Bezirksliga Nord/Ost besser als die Kirschenstädter

Vizetitel für TG-Judoka

Vizemeister: Nur einmal bezwungen wurde das Judo-Team der TG Witzenhausen mit (von links) Kai Zimmermann (Abteilungsleiter), Wilhelm Godenau, Khaled Negm, Andreas Böning, Philipp Ledesma, Paul Ohlmeier und Johannes Schubert (Schriftführer).

Witzenhausen. Nur ein einziger Sieg fehlte dem Judo-Team der TG Witzenhausen in der Endabrechnung zum Titelgewinn in der Bezirksliga Nord/Ost. Allerdings ist auch die Vizemeisterschaft hinter dem zwei Zähler besseren BC Arolsen für die Turngemeinde ein großer Erfolg.

Nach drei Witzenhäuser Erfolgen hintereinander gegen Blau-Gelb Frankfurt (5:0), die zweite Mannschaft des JC Wächtersbach (3:2) und die Kampfgemeinschaft Petersberg/Neuhof (4:1) kam es zu einem echten Finalkampf der Kirschenstädter gegen Bad Arolsen.

Nach der besseren Unterbewertung in den Vorkämpfen machte sich die Turngemeinde durchaus Hoffnungen auf den großen Coup, doch gegen den mit einigen gewieften Routiniers angetretenen Konkurrenten gab es eine knappe 2:3-Niederlage.

Starke Leistungen für Witzenhausen über die gesamten Kämpfe zeigte Philipp Ledesma, der als Grüngurt (mittlere Schülergraduierung) auch gegen höher graduierte Gegner die Oberhand behielt. Mannschaftskamerad Paul Ohlmeier gab in der Gewichtsklasse bis 73 Kilogramm alles, hatte es aber gegen die ganz starke Konkurrenz schwer.

Seine gute Form stellte Khaled Negm stets unter Beweis. Er imponierte mit cleverer Taktik, wog seine Widersacher mit zunächst bedächtigem Kampfstil in Sicherheit und überraschte sie dann mit blitzschnellen Würfen. Andreas Böning als wahrer Kraftprotz in der TG-Mannschaft war mit 112 Kilogramm der schwerste Kämpfer des Turniers und profitierte auch von seiner großen Erfahrung. Zudem hatten es seine Widersacher stets schwer, ihn überhaupt aus dem Gleichgewicht zu bringen.

Godenaus toller Wurf

Für ein überraschendes Ergebnis sorgte Mannschaftskamerad Wilhelm Godenau, genannt „The Rock“ im Aufeinandertreffen gegen Petersberg/Neuhof. Als Gelbgurt und niedrig graduierter Schüler der siebten Stufe musste er sich mit einem favorisierten Widersacher mit Braungurt auseinandersetzen und bestach mit enormem Siegeswillen. Mit einer großen Außensichel brachte er seinen Rivalen etwas aus dem Gleichgewicht und nutzte diesen Augenblick, um den Gegner mit der ganzen Kraft einer Gegenbewegung in hohem Bogen zu Boden zu schleudern.

Während der von Godenau besiegte Konkurrent im ersten Augenblick gar nicht wusste was ihm geschehen war, feierte das Witzenhäuser Team den Mannschaftskameraden frenetisch. (red)

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