Start 4. Mai – Höhenprofil an mehreren Stellen reduziert

Kassel-Marathon 2014: Eine flachere Strecke für Rekorde

Kassel. Von wegen nordhessisches Bergland: Der Eon-Kassel-Marathon gehörte zwar auch bisher zu den schnelleren deutschen Marathons, aber jetzt soll er noch einmal schneller werden.

„Wir haben einen leicht abgeänderten Streckenverlauf. Wir wollten flacher und schneller werden“, sagt Veranstaltungschef Winfried Aufenanger über die achte Auflage der Marathonveranstaltung (2. bis 4. Mai).

Vor allem auf der klassischen 42,195 Kilometer langen Strecke erhoffen sich Aufenanger und sein Team mehr Teilnehmer als in den

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Vorjahren, wo die Zahlen deutlich unter 1000 Läufern lagen. Mit 2:12:55 Stunden bei den Männern (2010) und 2:37:36 Stunden bei den Frauen (2009) sind dort die Zeiten im Bundesvergleich schon recht schnell aber eben auch schon ein paar Jahre alt.

Um im nationalen Ranking der Marathons einen Schritt nach vorn zu machen, bleibt eine Siegerzeit von unter 2:10 Stunden erstrebenswert.

Seit 2010 findet der Kassel-Marathon auf einer Ein-Runden-Strecke statt. Auf einem Teil dieser Strecke wird auch der Halbmarathon gelaufen. Die Strecke führt vom Auestadion unter anderem durch die Stadtteile Waldau, Bettenhausen, Wolfsanger, Kirchditmold und den Vorderen Westen. Die Strecke hat nach wie vor einen längeren Anstieg von der Wolfhager auf die Zentgrafenstraße, wurde aber an fünf Stellen verändert.

Die wichtigsten Veränderungen betreffen Waldau, wo zahlreiche Ecken weggefallen sind, um einen flüssigeren Lauf zu ermöglichen, und den hinteren Teil der Strecke. Ein flüssigeres Laufen ist auch auf der Bunsenstraße möglich. Zudem fällt bei Kilometer 38,5 die Wittrockstraße weg, sodass man schon ab Kilometer 37 Gas geben kann. Der höchste Anstieg auf der Strecke liegt jetzt bei sieben Prozent. www.kassel-marathon.de

Von Martin Scholz

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