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Tausendfache Läufer-Freude beim Mini-Marathon

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Von: Martin Scholz

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Die Stimmung stimmt: Unser Archi
Unser Archivbild zeigt das Starterfeld des Mini-Marathons im September 2018 kurz vor Beginn des Rennens auf der Kasseler Damaschkestraße. © Andreas Fischer

Der Mini-Marathon an diesem Samstag (15.45 Uhr) ist der teilnehmerstärkste Wettbewerb des gesamten Marathon-Wochenendes. Ein Rück- und ein Ausblick.

Die Idee war bereits von Anfang an da. Als 2006 der Termin für den ersten Mini-Marathon feststand – die Startschüsse fielen dann im Mai 2007, hatte sich der im vergangenen Jahr verstorbene Marathon-Initiator Winfried Aufenanger bereits festgelegt: Es würde nicht nur Wettbewerbe für Leistungs- und Hobbysportler geben, sondern auch einen Lauf für Kinder und Jugendliche – der Kasseler Mini-Marathon war geboren.

Waren es zunächst nur 300 Starter, wurden es fortan in jedem Jahr mehr Jungen und Mädchen, die die gut vier Kilometer durch die Karlaue in Angriff nahmen. 2015 war der vorläufige Höhepunkt erreicht, als mehr als 5000 Mini-Marathonis auf der Strecke waren. Bereits zuvor war klar geworden, dass der Mini-Marathon der heimliche Star des Wochenendes ist. Das wurde umso deutlicher, als der Zieleinlauf nach der Renovierung des Auestadions 2012 in Kassels zentrale Sportstätte verlegt wurde. Plötzlich war das Stadion mit mehr als 10 000 Zuschauern gefüllt. Kein Wunder, denn Kinder haben bekanntlich Eltern und Großeltern, die gern mal zum Anfeuern vorbeikommen.

In diesem Jahr wird die Teilnehmerzahl wohl unter 4000 liegen, aber die Stimmung dürfte das kaum trüben. Der Mini-Marathon ist längst ein herrlich lauter und bunter Multi-Kulti-Inklusiv-Event, der bundesweit Beachtung findet und in vielen Schulen und in der Stadt und in der Region schon Wochen vor dem Start für die eine oder andere Extra-Trainingsrunde sorgt. Dazu kommt noch, dass die meisten Startgebühren von Sponsoren abgedeckt werden, um möglichst vielen Kindern die Teilnahme zu ermöglichen. Auch das gehörte von Anfang an zum Konzept von Winfried Aufenanger.

Und noch etwas: der Mini-Marathon ist auch ein Talentschuppen für Nachwuchsläufer. Die deutsche Halbmarathon-Meisterin Laura Hottenrott vom PSV Grün-Weiß Kassel hat den Mini-Marathon gleich fünfmal in Folge gewonnen. Und es gibt noch weitere Beispiele für Läuferkarrieren, die beim Mini-Marathon begannen. Für Eva Dieterich, Lukas Abele und Bastian Mrochen war der Sieg beim Mini-Marathon nur einer von vielen, die noch nachfolgten. 

Nachmeldungen sind noch am Veranstaltungswochenende möglich. Bereits am Freitag fällt an der Menzelstraße der Startschuss zum Bambinilauf. Nachmeldungen sind dafür nicht mehr möglich. (Martin Scholz)

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