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Kasseler Ruder-Achter steht vor zweiter Saison in der Bundesliga

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Von: Manuel Kopp

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Sie fiebern dem Saisonstart entgegen: der Kasseler Ruder-Achter mit (von links) Trainer Friedrich Kühne, Leo Meldau, Alexander Schmidt, Tobias Pahl, Paul Lorenz, Paul Schütz, Emma Zabel, Moritz Claus, Niklas Ludwig, Max Lichtschlag, Lasse Nuß und Sören Hohbein.
Sie fiebern dem Saisonstart entgegen: der Kasseler Ruder-Achter mit (von links) Trainer Friedrich Kühne, Leo Meldau, Alexander Schmidt, Tobias Pahl, Paul Lorenz, Paul Schütz, Emma Zabel, Moritz Claus, Niklas Ludwig, Max Lichtschlag, Lasse Nuß und Sören Hohbein. © Andreas Fischer

In einer Woche ist es soweit: Dann startet der Creditreform Kassel-Achter in seine zweite Saison in der Ruder-Bundesliga. Und für das nordhessische Team kommt es gleich zu einem Höhepunkt, denn das erste Rennen ist ein Heimspiel. Der Saisonauftakt findet am kommenden Samstag auf der Fulda in Kassel statt. „Die Vorfreude ist riesig“, sagt Kapitän Max Lichtschlag.

Der Kader

Wie schon im vergangenen Jahr setzt sich das Team auch diesmal aus dem Ruderverein Cassel 2010 und dem Hochschulsport der Universität Kassel zusammen. Allerdings gibt es eine Neuerung: In dieser Saison dürfen pro Renntag auch zwei Ruderer aus einem anderen Verein im Kader stehen. Für den nordhessischen Achter wird es Unterstützung von der Rudergesellschaft Kassel 1927 geben. „Wir sind dadurch noch flexibler geworden“, sagt Lichtschlag. Im Kader stehen in dieser Saison 17 Ruderer und drei Steuerfrauen. Für jeden Renntag darf Trainer Friedrich Kühne zwölf Ruderer nominieren – so kann von Lauf zu Lauf die Besetzung des Bootes gewechselt werden.

Die Rennen

Fünf Renntage gibt es in dieser Saison. Nach dem Start in Kassel am kommenden Samstag geht es am 16. Juli in Berlin weiter. Daraufhin folgen die Rennen in Minden (6. August), Krefeld (3. September) und der Saisonabschluss in Hamburg (17. September).

Im Gegensatz zur vergangenen Saison gibt es diesmal auch ein Rennen in Kassel. Die Nordhessen fiebern diesem entgegen. „Natürlich hat es Vorteile. Wir haben eine entspanntere Anreise, wir fahren vor Freunden und der Familie – und damit vor eigenen Fans“, sagt Lichtschlag.

Der Modus

An den fünf Renntagen gibt es für jedes der 18 Teams jeweils fünf Rennen. In diesen treten immer zwei Boote gegeneinander an. Es wird über die Sprintdistanz gerudert – je nach Wettkampfort beträgt diese zwischen 350 und 400 Meter. Das verspricht Spannung, Spektakel und enge Zieleinläufe.

Im ersten Rennen geht es für jede Mannschaft um die Zeit. Aus diesen Ergebnissen setzt sich dann die erste K.o.-Runde zusammen – das schnellste Boot trifft dann beispielsweise auf das langsamste. In diesem besonderen K.o.-System wird für jedes Team eine Platzierung ermittelt. „Mit jedem Sieg kommt man ein Stück weiter nach oben, mit jeder Niederlage ein Stück weiter nach unten“, sagt Lichtschlag. Für jeden Rang gibt es Punkte für die Tabelle – der Sieger bekommt 18 Zähler, die dahinter platzierten Team immer einen Punkt weniger.

Das Saisonziel

„Unser Ziel ist es, etwas besser abzuschneiden als in der vergangenen Saison“, sagt der Kapitän. Vor einem Jahr belegten die Kasseler in der Abschlusstabelle den 16. Rang von 17 Teams. Diesmal treten in der Bundesliga 18 Vereine an. „Wir haben Fortschritte gemacht und wollen nun zeigen, dass wir besser geworden sind“, sagt Lichtschlag. Die erste Möglichkeit dazu haben die Nordhessen schon in einer Woche – beim Heimrennen auf der Fulda. (Manuel Kopp)

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