Steven Müller hofft weiter auf Olympia

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Möchte das Nationaltrikot auch 2020 wieder tragen: Der Kasseler Sprinter Steven Müller.

Für seinen Traum von den Olympischen Spielen trainiert Steven Müller im Moment zehnmal pro Woche

Das Studium will Steven Müller nicht aus den Augen verlieren, aber im Moment ist im Sport nicht an eine Pause zu denken. Der 29-jährige Student der Berufspädagogik hat sich nach seiner Teilnahme an der Leichtathletik-WM in Doha nur eine kurze Urlaubspause auf den Kapverden gegönnt, bevor er zu seinen Vorlesungen und vor allem ins Kasseler Auestadion zurückgekehrt ist.

„Dort trainiere ich im Moment noch, so lange es das Wetter zulässt“, sagt Müller, der aktuell auf zehn Trainingseinheiten pro Woche kommt. An vier Tagen arbeitet Müller, der in Kassel lebt aber für die LG Ovag Friedberg-Fauerbach startet, dabei zusammen mit seinem Trainer Otmar Velte. Diese intensive Zusammenarbeit ist auch nötig, um das große Ziel des Sprinters, der im Sommer Deutscher Meister über 200 Meter geworden ist, nicht aus den Augen zu verlieren.

„Bei der WM habe ich weitere Erfahrungen gesammelt, und jetzt liegt mein Fokus voll auf Olympia 2020“, sagt Müller, der als einziger deutscher Sprinter vom DLV für einen WM-Einzelstart nominiert worden war. Um das Ziel in Tokio im kommenden Sommer zu erreichen, arbeitet Müller aktuell daran, seine Beschleunigung zu verbessern. „Deshalb werde ich auch Anfang kommenden Jahres entweder bei den Deutschen Hallen-Meisterschaften oder anderen Hallen-Meetings an den Start gehen“, sagt Müller. Rund um die Jahreswende plant er noch ein Trainingslager, um in wärmeren Gefilden weitere Trainingsakzente zu setzen.

In der Zwischenzeit hatte Steven Müller noch Gelegenheit, bei seinem Heimatverein eine Ehrung für das bisher Erreichte entgegenzunehmen: „Wir hatten eine Oscar-Nacht mit rotem Teppich. Mal sehen, wie es 2020 weitergeht.“

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