Saison abgesagt

Kein Bundesliga-Tennis in Lohfelden

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Bundesliga fällt aus: Lohfeldens Kapitän Martin Boulnois. 

Erst war es nur eine Zwangspause mit Verschiebung des Saisonstarts von Ende Mai auf Mitte Juni, inzwischen ist es eine Komplettabsage. Der Deutsche Tennisbund (DTB) hat aufgrund der anhaltenden Corona-Krise die erste und die zweite Bundesliga für die Saison 2020 abgesetzt.

Damit wird auch in den beiden Bundesligen der Herren 30 nicht gespielt. Also wird es in diesem Jahr auch keine Spiele der Herren 30 der ST Lohfelden geben.

„Wir sind natürlich alle recht betroffen und enttäuscht, wir hätten gern gespielt“, sagt Martin Boulnois, der Mannschaftskapitän der Lohfeldener. „Aber wir müssen diese Entscheidung respektieren, sie dient der Gesundheit aller.“

Lohfelden hatte sich für diese Saison in Spitze und Breite besser aufgestellt als zuletzt und wollte in diesem Jahr noch einmal vorn angreifen. Mit Peter-Hendrik Wilk hatte die ST einen in Nordhessen bekannten Spieler geholt. Wilk war beim TC Rot-Weiß Vellmar, ehe er nach Marburg und später nach Bonn ging. In Marburg spielte der 33-Jährige in der Hessenliga mit dem heutigen Lohfeldener Boulnois zusammen.

Dazu sollten der Franzose Jonathan Eysseric und der Slowene Matjaz Jurman für die Nordhessen spielen. Und natürlich die bewährten Kräfte wie Rok Jarc, Boulnois, Martin Kares, Christopher Amend, Timo Goebel, Alexander Kunick, Christoph Bühren und Mirco Wenderoth. Offen war noch, wie und ob Martin Slanar und Adrians Zguns eingesetzt werden konnten.

Aber das ist jetzt alles Makulatur. „Für die Saison 2021 werden die Karten neu gemischt. Aber ich bin mir sicher, wir bekommen wieder eine starke Mannschaft zusammen“, sagt Boulnois.

„Die Entscheidung ist uns nicht leichtgefallen. Aber letztlich hat die Gesundheit aller Beteiligten oberste Priorität“, so wird DTB-Präsident Ulrich Klaus auf der Homepage des Deutschen Tennisbundes zitiert.

Im Zuge der Corona-Pandemie hatte der DTB bereits am 23. März die gesamte Turnierlandschaft bis zum 7. Juni abgesagt. Und auch den Landesverbänden empfohlen, keine Meden- beziehungsweise Punktspiele vor dem 8. Juni vorzusehen. Und genau dies ist noch der aktuelle Stand im hessischen Verband.

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