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Eintracht Baunatal weiter auf Kurs für Klassenerhalt

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Von: Martin Scholz

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Kaum zu bremsen: Baunatals Phil Räbiger (links) – hier auf einem Archivbild gegen Steffen Schröter von Hannover Burgwedel – erzielte am Samstag neun Feldtore.
Baunatals Phil Räbiger (links) – hier auf einem Archivbild gegen Steffen Schröter von Hannover Burgwedel – erzielte am Samstag neun Feldtore. © Andreas Fischer

Handball-Drittligist GSV Eintracht Baunatal bleibt voll auf Kurs für den Klassenerhalt in der 3. Liga. Die Mannschaft von Trainer Dennis Weinrich verbuchte am Samstag einen 36:25 (18:12)-Sieg bei den Sportfreunden Budenheim und festigte damit den zweiten Platz in der Abstiegsrunde, der mindestens zum Klassenerhalt notwendig ist.

„Es lief viel zusammen“, freute sich Phil Räbiger nach dem Spiel. Dem Rückraum-Routinier gelangen vor 100 Zuschauern in der Waldsporthalle Budenheim neun Feldtore, und entsprechend zufrieden konnte der 32-Jährige mit seiner Leistung sein: „Alle waren motiviert, die Stimmung in der Mannschaft hat gestimmt, und ich wollte unbedingt mehr zeigen als zuletzt“, sagte Räbiger, mit dem auch Trainer Weinrich hochzufrieden war: „Phil hat wieder Top-Abschlüsse aus dem Rückraum gezeigt und ein Mega-Spiel abgeliefert.“

Weil sich aber auch die anderen Eintracht-Akteure keinen Durchhänger leisteten, war von Beginn an klar, dass die zwei Punkte nach Nordhessen gehen würden. Erst in der siebten Minute gelang Patrick Hess das erste Tor zum 1:6. „Wir wollten von Beginn an klarmachen, dass wir uns gegen einen Absteiger keinen Ausrutscher leisten werden“, freute sich Weinrich später über die erreichten Ziele.

Die bestanden vor allem darin, die Budenheimer Kreisläufer in Schach zu halten, was dem Baunataler Mittelblock mit Fynn Reinhardt und Phil Räbiger bestens gelang. Weil auch das Zusammenspiel mit Torwart Marian Mügge harmonierte, blieb dieser bis zur 54. Minute im Baunataler Tor, bevor Moritz Goldmann bis zum Spielende übernahm.

Weil die Gäste aus Nordhessen zu keinem Zeitpunkt des Spiels unter Druck gerieten, konnten sie ihre 6:0-Deckung runterspielen und waren nicht zu Reaktionen gezwungen.

Und auch in der Offensive gab es keine nennenswerten Probleme. Den Ausfall von Kreisläufer Jan Erik Kleinschmidt kompensierte vor allem Leo Helbing, der vier Tore zum Gesamtergebnis beisteuerte, obwohl auch Philipp Hempel ab der 17. Minute bis zur Halbzeit seine Einsatzzeit bekam.

Insgesamt soll es jetzt nach den Wünschen von Dennis Weinrich in den letzten drei Spielen genau so weitergehen: „Wir brauchen eine emotionale Bindung zum Spiel. Wenn wir uns gegenseitig antreiben und der Fokus stimmt, haben wir Erfolg“, ist sich der Trainer sicher. Die Stimmung weiter hochhalten dürfte in Baunatal nun auch, dass nur noch Heimspiele anstehen. „Zwei davon müssen wir gewinnen, dann dürfte der Klassenerhalt sicher sein“, sagt Weinrich. (Martin Scholz)

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