Fußball-Bundesliga: VfL Wolfsburg heute gegen den VfB Stuttgart / Benaglio fraglich

Keine Alternative zum Sieg

Wolfsburg. Heimspiele waren Festspiele. In der Saison 2008/09 blieb der VfL Wolfsburg in der Volkswagen-Arena ungeschlagen, schickte 16 der 17 Gegner mit einer Niederlage auf die Heimreise und legte so der Grundstein zum Titelgewinn. Zwei Jahre später ist von dieser imponierenden Stärke nicht viel geblieben. Nur zwei der bisherigen vier Heimspiele konnten die Wölfe gewinnen. Und weil der VfL zuletzt auch in Nürnberg eine 1:2-Niederlage kassierte, dümpelt der Champions-League-Teilnehmer des Vorjahres derzeit nur auf dem 13. Tabellenplatz.

Dem grauen Mittelmaß der Fußball-Bundesliga wollen die Wölfe jetzt entkommen. „Zehn Punkte in der Liga sind einfach zu wenig“, sagt Wolfsburgs Stürmer Grafite, der mit seinen Teamkollegen heute (15.30 Uhr) den VfB Stuttgart erwartet. Eine Mannschaft, die einen noch schlechteren Start als die Wolfsburger hingelegt hat und deren Aufwärtstrend die Wölfe heute stoppen wollen. Grafite: „Es gibt keine Wahl. Wir müssen gewinnen.“

Dzeko und Kjaer dabei

Anders als die Wölfe haben sich die Schwaben mit ihrem neuen Trainer Jens Keller, der einst als Spieler mit dem VfL Wolfsburg den Aufstieg in die Bundesliga schaffte, zuletzt berappelt und in der Liga zweimal gewonnen. Genau wie der VfL schaffte der VfB zudem den Einzug in die dritte Runde des DFB-Pokals. „Sie werden alles dafür tun, um uns das Leben so schwer wie möglich zu machen“, weiß Wolfsburgs Torhüter Diego Benaglio um die Gefährlichkeit des heutigen Gegners.

Ob Benaglio heute allerdings helfen kann, die anfällige Defensive zu stabilisieren, ist fraglich. Nach seiner Adduktoren-Verletzung ist der Schweizer am Donnerstag wieder in das Teamtraining eingestiegen. „Bei Diego wird es von Tag zu Tag besser. Wir nehmen ihn noch einmal ganz genau unter die Lupe. Aber grundsätzlich ist er sehr fraglich“, betont Trainer Steve McClaren. Wieder einsatzbereit sind dagegen Torjäger Edin Dzeko und Verteidiger Simon Kjaer. Beim 3:1 im DFB-Pokal bei Viktoria Hamburg hatten beide pausiert.

Trotz des bislang schwachen Abschneidens wird Wolfsburgs Trainer nicht hektisch. „Wir haben viele Punkte liegen lassen und könnten viel besser stehen in der Tabelle. Wir liegen aber nur zwei Siege hinter dem dritten Platz. Wenn wir jetzt zwei oder drei gute Resultate liefern, dann können wir viel bewegen. Nur müssen wir gegen Stuttgart auch damit beginnen“, fordert McClaren. (rwx)

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