A-Jugendfußballer von Werder Münden und JSG Dransfeld starten morgen beim Sparkassen & VGH-Cup

Keine Angst vor großen Namen

So war es vor einem Jahr: Vor dem Duell posierten Werder Mündens A-Jugendkicker (helle Trikots) gemeinsam mit den Spielern von Eintracht Frankfurt für ein Gruppenbild. Foto: Schröter

Hann. Münden/Dransfeld. Es ist das größte Fußballereignis der Region und seit Jahren eines der bedeutendsten A-Jugendturniere in ganz Europa: Der Sparkasse & VGH-Cup in der Göttinger Lokhalle. Zum ersten Mal überhaupt ist der Mündener Altkreis bei der morgen beginnenden Veranstaltung gleich mit zwei Teams vertreten.

FC WERDER MÜNDEN

„Für uns steht der Spaß ganz klar im Vordergrund“, hält Jörg Dörfler, Trainer des Kreisligisten Werder Münden, den Ball flach. Und das aus gutem Grund. Aus seinem 16-köpfigen Kader gehören gerade mal fünf Spieler dem älteren A-Juniorenjahrgang an. Acht Akteure zählen zum jüngeren Jahrgang und drei sind sogar noch B-Jugendliche. „Das bedeutet, dass wir körperlich sicher zu den schwächsten Teams zählen werden“, befürchtet Dörfler. „Außerdem sehe ich die Gefahr, dass gerade sie jungen Spieler viel Respekt vor den großen Gegnern haben werden.“

Während die Mündener draußen eine tolle Hinserie spielten und die Kreisliga-Staffel I nach acht Siegen, einem Remis und einer Niederlage anführen, lief es in der Halle bislang nicht ganz so gut. Zwei zweiten Plätzen beim eigenen Junior-Werder-Cup (hinter der SVG Göttingen) und in der Vorrunde zur Hallenkreismeisterschaft (hinter der JSG Dransfeld/Rosdorf) folgte vor einer Woche das Vorrunden-Aus beim DSC Indoor-Cup in Dransfeld. Beim Lokhallen-Turnier heißen die Gegner in der Lotto-Gruppe nun Austria Wien, Schalke 04, Hamburger SV, SV BW Bilshausen (Bezirksliga), SVG Göttingen und FC Grone (beide Kreisliga). „Das wichtigste Spiel haben wir zum Auftakt gegen unseren Ligakonkurrenten FC Grone, weil ich mir da die größten Siegchancen ausrechne“, sagt Dörfler.

JSG DRANSFELD/ROSDORF

Nachdem der DSC Dransfeld bei der Göttinger Großveranstaltung lange zu den Stammgästen gezählt hatte, die Hasenmelker in den beiden vergangenen Jahren aber nicht am Start gewesen waren, ist dies der erste Auftritt als JSG Dransfeld/Rosdorf. Dabei hat das von Christopher Worbs und Thomas Schwer trainierte Team eine der schwersten Vorrundengruppen erwischt. Neben Titelverteidiger Mainz 05, dem FC Fulham und dem VfL Wolfsburg haben es in der Flippothek-Gruppe nämlich auch die regionalen Vertreter Sparta Göttingen (Landesliga), JSG Bergdörfer (Bezirksliga) und FC Auetal (Kreisliga) in sich.

„Für uns geht es darum, Spaß zu haben und uns nicht abschießen zu lassen“, meint Worbs. Auf Augenhöhe sieht er sein Team lediglich mit dem FC Auetal, gegen den er im letzten Freitagsspiel um 23 Uhr eine „reelle Siegchance“ sieht. „Vielleicht gelingt uns in einem der anderen Spiele ja noch eine Überraschung“, so Worbs. Eine Hoffnung, die nach dem Gruppensieg in der Vorrunde zur Hallenkreismeisterschaft und dem tollen dritten Platz beim eigenen Indoor-Cup durchaus berechtigt zu sein scheint.

Zu den Stärken seines Teams zählt Worbs vor allem „die mannschaftliche Geschlossenheit“. Als Schwachpunkt sieht er die Tatsache, dass sich hinter einer starken ersten und zweiten Reihe leistungsmäßig einige Lücken auftun. Dennoch will der Coach alle 21 Spieler einsetzten. (per)

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