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Volleyball: SG Herleshausen/Eisenach verpasst Quali für Ü41-DM

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Von: Maurice Morth

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Die Herleshäuser Tobias Schucht (links) und Andeas Neitzel waren wieder einmal mit einem Teil der alten Besetzung der SG Herleshausen/Eisenach im Einsatz. Für die Qualifikation zur Ü41-DM reichte es aber wie im vergangenen Jahr leider nicht.
Die Herleshäuser Tobias Schucht (links) und Andeas Neitzel waren wieder einmal mit einem Teil der alten Besetzung der SG Herleshausen/Eisenach im Einsatz. Für die Qualifikation zur Ü41-DM reichte es aber wie im vergangenen Jahr leider nicht. © Privat

Die SG Herleshausen/Eisenach war am Wochenende mal wieder im Einsatz. Für die Qualifikation für die Deutschen Ü41-Seniorenmeisterschaften reichte es aber leider nicht.

Eisenach – Ein Hauch von Nostalgie lag am Sonntag in der Eisenacher Sporthalle an der Ziegeleistraße in der Luft: Der mittlerweile aufgelöste Thüringenliga-Meister des Jahres 2018, die SG Herleshausen/Eisenach, trat mit einem großen Teil der alten Besetzung noch einmal an, um sich einen Traum zu erfüllen und sich für die Deutschen Ü41-Seniorenmeisterschaften im Volleyball am 21.

Mai in Schwerin zu qualifizieren. Ein Unterfangen, das der amtierende Deutschen Meister vom thüringischen Südharzer Volleyballclub Nordhausen (SVC) letztlich aber leider in zwei Sätzen (25:12, 25:10) zu verhindern wusste.

„Sie haben uns ziemlich auf die Mütze gegeben“

„Wir sind wirklich selbstbewusst ins Spiel gegangen, weil von unserer alten Mannschaft eigentlich alle Eisenacher dabei waren. Noch dazu konnten wir aus unserer hessischen Bezirksliga Felix Kromrei von der MT Melsungen und Hannes Schneider vom TSV Kirchheim überzeugen, bei uns mitzuspielen“, berichtet der Herleshäuser Spieler Andreas Neitzel.

Dabei kam die SG Herleshausen/Eisenach gegen die Nordhäuser eigentlich gut in den ersten Satz, hielt bis zum 10:12 ohne Probleme mit. „Dann haben die aber einmal auf das Gaspedal getreten und uns ziemlich auf die Mütze gegeben“, so Neitzel.

Zwar hätten sein Herleshäuser Mannschaftskamerad Tobias Schucht und er einen guten Tag erwischt, vor allem das wenige gemeinsame Training habe sich aber im Hinblick auf die gesamte Mannschaftsleistung am Sonntag bemerkbar gemacht. „Die Abstimmung im Spielaufbau, das saubere Blockstellen, das hat nicht gepasst“, sagt der Herleshäuser.

Ein gleiches Leistungsbild habe sich dann auch im zweiten Satz ergeben, sodass die Partie relativ schnell entschieden war. „Nordhausen war wirklich extrem gut, genau so souverän wie im vergangenen Jahr“, so Andreas Neitzel.

Über die Trostrunde vielleicht doch zur Deutschen Meisterschaft?

Insgesamt sei die Veranstaltung, der in der engen Sporthalle immerhin an die 50 Zuschauer beiwohnten, aber trotz der klaren Niederlage mehr als gelungen gewesen. „Der Tag hat einfach sehr viel Spaß gemacht, auch weil wir nach dem Spiel noch ein internes Match Hessen gegen Thüringen ausgetragen haben“, berichtet Neitzel.

Eine kleine Chance bleibt für die SG Herleshausen/Eisenach aber noch, um im Mai vielleicht doch noch beim Turnier der nationalen Volleyball-Elite in Schwerin mit dabei zu sein. Ende des Monats soll in Bayern eine Trostrunde für die Zweitplatzierten der Regionalmeisterschaften stattfinden. „Wir sind aber noch unentschlossen, ob wir daran teilnehmen werden“, sagt der Herleshäuser Andreas Neitzel.

Eine schöne sportliche Geschichte wäre das aber allemal. Schließlich trat die SG Herleshausen/Eisenach 2019 erstmals in der Qualifikation an und landete bei den Ü41-Seniorenmeisterschaften im nordrhein-westfälischen Minden damals sogar auf dem achten Platz. SG Herleshausen/Eisenach: Ingo Böhme, Steffen Glöckner, Dietmar Jakuscheit, Olaf Kahle, Jörg Krause, Frank Lüdge, Andreas Neitzel, Hannes Schneider, Tobias Schucht, Sven Seeliger, Jensen Zlotowicz, Felix Kromrei.

(Maurice Morth)

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