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Fußball-Gruppenliga: Keine Tore auf der Hohen Luft

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Unter Kontrolle: Hohe Lufts Christian Dick beim unbedrängten Kopfball. Der Aufsteiger aus Bad Hersfeld kam im Heimspiel gegen Horas zu einem torlosen Unentschieden.
Unter Kontrolle: Hohe Lufts Christian Dick beim unbedrängten Kopfball. Der Aufsteiger aus Bad Hersfeld kam im Heimspiel gegen Horas zu einem torlosen Unentschieden. © Friedhelm Eyert

Keine Tore im dritten Saisonspiel: Der FSV Hohe Luft und der FV Horas trennten sich in der Fußball-Gruppenliga torlos.

Bad Hersfeld – Nach drei Spielen liegt die Elf von Trainer Waldemar Hafner mit vier Punkten auf dem siebten Tabellenplatz. „Damit sind wir zufrieden“, erklärte Hafner nach dem Schlusspfiff – wohl wissend, dass seine Mannschaft bislang erst einen Treffer beim 1:0-Erfolg am Freitag bei der FT Fulda erzielt hat.

Gegen Horas allerdings hatten die Hersfelder das Spiel über weite Strecken unter Kontrolle. Es gelang ihnen, die Gäste vom eigenen Tor fernzuhalten. Allerdings fehlte der entscheidende letzte Pass, durch den der FSV selbst gefährlich hätte werden können. So waren die Torgelegenheiten für die Platzherren auch an einer Hand abzuzählen. Kurz vor der Halbzeitpause hatte Marvin Gerharz den Führungstreffer auf dem Fuß, doch Horas’ Schlussmann Seitz hatte gerade noch die Fingerspitzen am Leder. Und kurz vor Ende der Partie scheiterte Ibrahim Oussmann per Kopfball nach einem Eckball.

„Wir hatten es in der Hand, haben den Gegner laufen lassen“, lobte Trainer Hafner. Auch verloren gegangene Bälle holte sich seine Elf meist prompt zurück. So kam es, dass die Gäste selbst nur einmal – nach einem Freistoß – Torgefahr versprühten.

Der FV versuchte sein Heil zumeist mit hohen und langen Bällen. Erst nach dem Seitenwechsel fanden die Gäste etwas besser in die Partie, war die Begegnung im Mittelfeld umkämpfter. Torchancen aber blieben auf beiden Seiten ein rares Gut.

„Wir waren ersatzgeschwächt, der Ausfall von Patrick Belosicky hat uns getroffen“, fand Hafner einen Grund dafür. Und erkannte: „Wenn wir unsere Angriffe cleverer ausspielen, kommen wir auch zu Möglichkeiten.“

Hohe Luft: Baumgardt - Oussmann, Schaubert (84. Acikel), Perteshi, Eirich (67. Orlov), Crawford, Schäfer (24. Demir), Kostadinov (67. Hasanovic), Gerharz Horas: Seitz - Schreiner (70. Muth), Lübeck, Pekala, Wagner, Kremer, Kabezki (70. Golbach), Fattah, Rippert (46. Zaryouh), Fabrizius, Eckard

(Rainer Henkel)

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