3. Liga-Volleyball: ASC Göttingen verliert 1:3 beim Tabellenzweiten VCB Tecklenburger Land

Keine Zusatzpunkte für den Aufsteiger

Vergeblich gestreckt: Die Göttinger Stefan Troester (li) und Lennart Köhler kommen in der Szene des Hinspiels gegen Tecklenburgs Thorsten Loismann zu spät. Foto: Jelinek

Göttingen. Die Volleyballer des ASC Göttingen haben die Überraschung in der 3. Liga verpasst. Der Tabellendrittletzte kassierte beim Titelanwärter VCB Tecklenburger Land eine 1:3 (15:25; 18:25; 25:19; 10:25)-Niederlage und konzentriert sich deshalb schon wieder auf das nächste Duell mit vorentscheidenem Charakter. Denn am kommenden Samstag gastiert mit dem Schlusslicht MTV Vechelde eine Mannschaft in der IGS-Sporthalle, gegen die der Aufsteiger unbedingt gewinnen muss.

Als Zusatzpunkte im Rennen um den Klassenerhalt hatte Göttingens Trainer Matthias Polkähn die Partie beim VCB im Vorfeld bezeichnet. Und zu Beginn sah alles danach aus, als könne der Aufsteiger die Partie ausgeglichen gestalten. Im ersten Satz hielten die Göttinger bis zum 6:6 dagegen, bevor die Gastgeber durchstarteten. Eine Aufschlagserie von Zuspieler Gartemann ließ den VCB auf 12:6 davonziehen. Ein Vorsprung, den der Favorit anschließend sicher ins Ziel brachte.

Der zweite Durchgang verlief ganz ähnlich. Bis zum 9:9 kämpfte der ASC um seine Chance, bis erneut Gartemann für die Vorentscheidung sorgte. Seine druckvollen Aufschläge waren es, mit denen die Göttinger nicht zurecht kamen und die aus Sicht der Gäste aus dem Gleichstand einen 9:14-Rückstand machten. In der Folge führten auch die guten Angriffsaktionen von Mittelblocker Fabian Gessat sowie der kämpferische Einsatz von Zuspieler Daniel Schmeling nicht mehr zur Wende.

Nur ein Strohfeuer

Die zehnminütige Pause vor dem dritten Satz tat den Gästen gut. Polkähn reagierte mit personellen Wechseln auf gleich drei Positionen. Lennart Köhler, Hendrik Desinger und Stefan Tröstler stabilisierten fortan den Spielaufbau. Und weil die Göttinger endlich auch besser aufschlugen, konnten sie die 6:5- und 13:7-Führung zum Satzgewinnen ausbauen.

Die Göttinger Dominanz entpuppte sich aber nur als Strohfeuer. Denn im vierten Abschnitt erstickten die Gastgeber die Hoffnungen des ASC auf eine Wende gleich in der Anfangsphase, als sie mit der 8:0-Führung den Grundstein zum Heimsieg legten. „Die Serien, die wir kassiert haben, waren zu lang. Klar ist, dass bei den druckvollen Aufschlägen des Gegners mal ein bis zwei Bälle verspringen können. Aber fünf bis acht Punkte in Folge kann man gegen ein Spitzenteam wie den VCB nicht mehr aufholen. Dazu hat uns heute auch die konstant druckvolle Aufschlagqualität gefehlt“, bemängelte Polkähn. (rwx)

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