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Fußball: Kellerduell am letzten Spieltag

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Dominic Eyerich und der FSV Hohe Luft stehen in der Gruppenliga schon jetzt mit dem Rücken zur Wand.
Dominic Eyerich und der FSV Hohe Luft stehen in der Gruppenliga schon jetzt mit dem Rücken zur Wand. © Friedhelm Eyert

Mit einigen wenigen Spielen verabschiedet sich der Fußball auf Kreisebene in die Winterpause. Für Gruppenliga-Schlusslicht FSV Hohe Luft geht es im Kellerduell in Hosenfeld um wichtige Punkte.

Hersfeld-Rotenburg – Dreieinhal Monate – bis zum 5. März 2023 – wird die Winterpause im Fußball andauern. An diesem Wochenende finden die letzten Begegnungen der Vorrunde statt.

Gruppenliga Fulda

Acht Niederlagen und ein Unentschieden: Einen von 27 möglichen Punkten haben die Fußballer des FSV Hohe Luft aus den vergangenen neun Begegnungen geholt. Das Resultat aus dieser Horror-Bilanz überrascht nicht. Der Aufsteiger aus Bad Hersfeld ist Tabellenletzter und muss schon zu Beginn der Winterpause um den Klassenerhalt fürchten. Geht man von fünf Absteigern aus, beträgt der Rückstand auf die Nicht-Abstiegsplätze schon jetzt acht Zähler.

In der letzten Partie des Jahres geht es am Samstag (14.30 Uhr) zum Tabellenvorletzten SpVgg Hosenfeld. Mehr Kellerduell geht nicht, denn die Gastgeber haben mit zwölf Zählern bislang auch nur zwei mehr erspielt, als der FSV.

Unter der Regie des neuen Trainers Enis Veapi gab es zuletzt eine 1:2-Niederlage bei Horas Fulda, sowie bei dessen Einstand ein 0:0 auf eigenem Platz gegen FT Fulda. Unterm Strich zu wenig – das weiß auch Veapi. Er hatte schon vor der Partie bei Horas angekündigt, dass sechs Punkte aus den letzten beiden Begegnungen herausspringen müssten. Daraus wird schon mal nichts. Was Veapi Mut macht?

„Wir haben in Horas ordentlich gespielt, aber versäumt, das 2:0 nachzulegen. Wenn du unten stehst, verlierst du solche Spiele dann noch“, sagt er. Und: „Am Samstag ist es ein Endspiel für beide Teams. Auch Hosenfeld steht unter Druck.“

Veapi erhofft sich, dass seine Mannschaft den Endspiel-Charakter annimmt. „Wir müssen nichts beschönigen. Wenn wir verlieren, ist es schon jetzt vorbei“, sagt der Coach nüchtern. Mitte Januar soll es mit dem Training für die Rückrunde weitergehen – und wer will sich schon monatelang eine Tabelle anschauen, in der man Schlusslicht ist.

Kreisoberliga Fulda

Mit zwei Begegnungen verabschiedet sich die Kreisoberliga Fulda Nord am Sonntag in die Winterpause. Um 14 Uhr erwartet die SG Niederaula/Kerspenhausen die SG Friedewald/Ausbach im Stadion Am Hattenberg. Auch im Falle eines Sieges werden die Gastgeber auf Tabellenplatz fünf überwintern. Zehn Punkte würde der Rückstand auf „Herbstmeister“ SG Neuenstein in diesem Fall betragen. Die Mannschaft von Trainer Ernest Veapi war zuletzt gut drauf – alles andere als ein Heimsieg zum Abschluss des Jahres wäre eine Enttäuschung.

Um 15 Uhr erwartet die SG Dittlofrod/Körnbach das schon jetzt abgeschlagene Schlusslicht SG Wildeck. Drei Punkte haben die Gäste auf dem Konto. Oder anders gesagt: Eins von 15 Spielen haben die Wildecker gewonnen. Das war Mitte September ein 1:0-Erfolg bei der SG Haunetal. Thorsten Heiderich wird mit seinem Team aller Voraussicht nach auf Platz sechs überwintern. Es sei denn, die SG Niederaula leistet sich einen Ausrutscher.

Kreisliga A1

Nach der sensationellen Aufholjagd im Topspiel gegen die SG Rotenburg/Lispenhausen ist der Rückstand der SG Nentershausen/Weißenhasel/Solz auf den Tabellenzweiten auf fünf Punkte geschmolzen. Und im letzten Spiel des Jahres kann das Team von Trainer Matthias Sippel im Kampf um den Relegationsplatz weiter Boden gut machen. Zu Gast in Nentershausen ist am Sonntag, ab 14.30 Uhr, Tabellenschlusslicht Hattenbacher SV.

Friedewald/Ausbach (in Grün) ist am Sonntag zum Abschlus zu Gast in Niederaula. beide
Friedewald/Ausbach (in Grün) ist am Sonntag zum Abschlus zu Gast in Niederaula. beide © Friedhelm Eyert

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