Azubi Florian Pfeiffer (Allershausen) startete fürs Reisebüro beim Ironman auf Mallorca

113 Kilometer auf Malle

Im Ziel: Florian Pfeiffer aus Allershausen beim Zieleinlauf auf der Insel Mallorca beim Thomas-Cook-Ironman. Foto:  Privat/nh

Uslar. Florian Pfeiffer aus Allershausen ist ein außergewöhnlicher Sportler mit Hang zur Quälerei. Er stürzt sich nicht nur gern auf Rekordjagd Riesenrutschen in Bädern runter, sondern nahm an einem Marathon-Rutschen teil und absolvierte jetzt mit Erfolg den Ironman auf der Urlaubsinsel Mallorca.

Es war für ihn eine Premiere beim so genannten „Thomas Cook Ironmann 70.3“, bei dem 1,9 Kilometer Schwimmnen, 90 Kilometer Radfahrern und ein Halbmarathon mit 21,1 Kilometer Laufen auf dem Programm standen. Florian Pfeiffer benötigte bei seinem Debüt 5,19 Stunden und landwte auf Platz 15 in seiner Altersklasse.

Keine Minute gezögert

Den Weg zu diesem Wettbewerb machten sein Arbeitgeber und der Ehrgeiz möglich, den Florian beim Ausdauersport entdeckt hat und für den er in der Triathlon-Gruppe der DLRG Uslar trainiert. Florian bewarb sich als Auszubildender im Reisebüro Harald Bode in Uslar auf einen Aufruf des Reiseveranstalters Thomas Cook: der forderte alle sportbegeisterten Reisebüro-Mitarbeiter auf, am Ironmann auf Malle teilzunehmen. Florian Pfeiffer zögerte keine Minute und hatte Glück: er wurde als jüngster Bewerber für das Thomas-Cook-Team ausgewählt.

Reisebüroinhaber Harald Bode zeigt sich begeistert von dem Ehrgeiz seines Azubis, der neben dem vielen Training auch seine Ausbildung nicht zu kurz kommen lässt. Über 1600 Athleten aus 47 Ländern gingen auf Mallorca an den Start, um die insgesamt 113 Kilometer zurückzulegen. Beim Schwimmen hatte Florian Pfeiffer als „gelernter“ Rettungsschwimmer der DLRG keine Probleme. Selbst die Radstrecke stellte trotz eines 20 Kiolometer langen, ansteigenden Abschnitts bis zum Kloster Lluc auf knapp 600 Meter Höhe kein großes Hindernis dar. Florian kannte die Strecke bereits aus dem Trainingslager. Probleme gab es erst beim Halbmarathon. „In der Mittagszeit waren es in Alcudia fast 30 Grad, da ging nach der Hälfte der Laufstrecke nicht mehr so viel.“ Vorgenommen hatte sich der Uslarer bei seinem Debüt eine Zielzeit von etwa 5,45 Stunden und war mit seinen 5,19 dann „recht zufrieden“. Pfeiffer: „Das Laufen am Ende in Alcudia hat mich fertig gemacht. Wenn es nicht so heiß gewesen wäre, wäre ich bestimmt besser gelaufen und hätte es vielleicht in die Top ten meiner Altersklasse geschafft. Aber fürs erste Mal war es gut“, sagte der 21-jährige Azubi nach dem Rennen. Im Reisebüro-Team war er sogar dritter. (red/fsd) Mehr Informationen unter www.reisebüro-bode.de und www.triteam-uslar.de

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