Zwischenbilanz der TT-Bezirksoberliga

Klassenerhalt in weiter Ferne

Ausgeglichene Bilanz: Henning Ramzweig. Foto: Schröter

Dransfeld. Eine schwere Saison musste man dem Dransfelder SC als Aufsteiger zur Tischtennis-Bezirksoberliga prophezeien. Nach der ersten Halbserie hat sich das Ziel, die Klasse zu halten, als praktisch unmöglich erwiesen. Wir ziehen eine Zwischenbilanz.

Der Abstand zum Relegationsplatz beträgt neun Punkte, und selbst Tabllennachbar Nesselröden hat schon fünf Punkte mehr auf dem Konto. Und dabei sah es vor einem Jahr, als mit Keitel und Sittig der Grundstein zur Meisterschaft gelegt worden war, so aus, als könne der DSC auch in der Bezirksoberliga ganz oben mitspielen. Nun aber sind beide „abhanden“ gekommen, Keitel in Nikolausberg und Sittig in München. Und nicht genug damit: Martin Schmidtmann steht nur noch sporadisch zur Verfügung, und Sven Herzog ist infolge von Verletzungen nicht voll einsatzfähig. Einen Ausfall, der die ersten vier Spieler betrifft, kann keine Mannschaft verkraften. Schon gar nicht, wenn sie in eine starke Klasse mit vier Absteigern aufgestiegen ist.

Dass ihr dennoch zumindest ein Sieg gelungen ist, war mehr oder weniger zufällig, spricht aber auch für die gute Moral. Nur einmal mussten sich die DSCer regulär mit 0:9 geschlagen geben (das zweite war eine kampflose Wertung), und die herausragenden Ergebnisse waren das 2:9 gegen den Herbstmeister Wolfenbütel II (vier andere Mannschaften holten nur den Ehrenpunkt) und das 5:9 in Nesselröden (und das ohne Schmidtmann und Herzog). Alle acht Doppelsiege dieser Halbserie kamen ohne Keitel zustande, Thomas Heede gewinnt drei Spiele, zwei davon in der Spitze. Drei Siege kann auch Marko Klippel verbuchen, und Henning Ramzweig kommt sogar auf eine ausgeglichene Bilanz. In einer solch aussichtslosen Situation alles andere als enttäuschend.

Im Einzeln kamen die DSCer auf folgenden Ergebnisse: Stephan Keitel 4:0, Martin Schmidtmann 0:6, Sven Herzog 3:8/0:1, Thomas Heede 2:9/1:5, Marko Klippel 0:6/3:5/0:1, Henning Ramzweig 3:5/3:1, Sven Wiesner 1:2/1:5, Christian Tasch 2:1, Rüdiger John 0:2, Ralf Gerth 0:5.

Die erfolgreichsten Spieler nach Bilanzwerten: 1. Specht (Wolfenbüttel II) 45,936 2. Mähler (Landolfshausen) 44,188 3. Bartsch (Wolfenbüttel II) 44,067 4. Lammers (ASC Göttingen) 43,888 5. Policha (Sportfr. Salzgitter) 43,868. (znm)

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