Markus Koob beim Radrenntag der Zweirad-Gemeinschaft Kassel auf Platz zwei

Im Königstor ging’s rund

In die Kurve gelegt: Markus Koob (vorn) biegt vor dem späteren Sieger Marcel Kalz und dem am Ende auf Rang fünf platzierten Kai Becker ins Königstor ein. 2 Fotos: Koch

Kassel. Es ging im wahrsten Sinne des Wortes rund im Königstor. Immer wieder sausten die Radrennfahrer die einen Kilometer lange Runde zwischen Königstor und Wilhelmshöher Allee beim Kasseler Radrenntag der Zweirad-Gemeinschaft Kassel entlang. Ganze 60-mal durchfuhren die Fahrer des Hauptrennens der A/B-Klasse die Strecke. „Wir hatten, wie fast immer, Glück mit dem Wetter“, freute sich Organisator Bernd Hesse. Pünktlich zum Rennbeginn hellte sich der Himmel auf, beim Hauptrennen schien sogar die Sonne.

So konnten die Elitefahrer dann auch mächtig aufs Tempo drücken - eine Minute und 18 Sekunden benötigten Marcel Kalz vom KED Bianchi Team aus Berlin und der Lokalmatador Markus Koob (Regio Team SF) für eine Runde. Von Beginn an dominierten sie das Geschehen. Koob setzte sich nach neun Runden vom Feld ab, wurde zwar gestellt, zog dann aber gemeinsam mit Kalz, dem Berliner Nationalmannschafts-Fahrer, und Kai Becker (Team Bremen) erneut davon. Während Becker abreißen lassen musste, spulte das verbliebene Duo gekonnt seine Runden ab.

Duo setzt sich früh ab

Nach 22 Durchgängen gelang ihnen das Kunststück, einen Rundengewinn zu erzielen. Da ein Rundengewinn für den Rennausgang wichtiger ist als ein Punktgewinn, fuhr nun ein Verfolgertrio von Kalz und Koob um die Punktwertung. Steffen Arndt (Regio Team SF) lieferte sich einen harten Kampf mit Simon Horstmann (TSV Schmiden) und Kai Becker. Am Ende setzte sich Arndt durch und fuhr damit auf Rang drei ein. Das Führungsduo kämpfte in den letzten Runden ebenfalls verbissen. Letztlich hatte Marcel Kalz die Nase vorn und siegte in der A/B-Klasse vor Markus Koob.

Verschiedene Rennverläufe

In den Rennen zuvor hatten die Zuschauer entlang der Strecke Rennen mit vollkommen unterschiedlichen Verläufen erlebt. Mal setzte sich, wie im Renner der Senioren Klasse 2 mit Ingo Söder (Magdeburg), ein Fahrer früh ab und ließ sich den Sieg auch nicht mehr nehmen.

Mal ging es, wie in der Klasse der U-19-Junioren, bis zum Ende eng zu. Hier gewann Alexander Schmidt (Wernigerode) erst nach einem spannenden Zielsprint aus dem Feld heraus.

„In den ersten Rennen der Senioren mussten die Fahrer aufgrund der nassen Straße noch aufpassen, nicht zu stürzen. Aber diese Fahrer haben ja ausreichend Routine“, sagte Organisator Hesse und freute sich: „Niemand ist gestürzt und hat sich verletzt, es war ein gelungener Renntag.“

Von Claudia Stehr

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