Handball-Bezirksoberliga: SG Schenklengsfeld vor den Wochen der Wahrheit

Sie können es schaffen

Für die Schenklengsfelder beginnen jetzt die Wochen der Wahrheit. Am 8. März müssen sie zum Tabellenzweiten VfL Wanfried fahren, eine Woche später, am 15. März, ist Hainzell/Großenlüder in Schenklengsfeld zu Gast. Im Vorfeld der beiden Topduelle Fragen und Antworten zur SGS.

?Wie ist die Ausgangslage vor den beiden Spitzenspielen?

!Die ist nicht schlecht. Die SGS liegt mit 31:7 Punkten auf Rang drei, punktgleich mit dem Zweiten Wanfried. Spitzenreiter Hainzell führt knapp mit 32:6 Zählern. Allerdings muss Schenklengsfeld nicht Meister werden, um in die Landesliga aufzusteigen. Auch der Zweite darf mit hoch.

? Wie sieht die Bilanz der SG Schenklengsfeld aus?

! Seit dem 9. November vergangenen Jahres ist die SG Schenklengsfeld ohne Punktverlust. Zuvor schlugen Niederlagen gegen die beiden Erstplatzierten Hainzell/Großenlüder (28:43) und Wanfried (30:31) zu Buche. Eine Niederlage gab es noch in Wollrode und ein Remis gegen Eschwege II. Die hohe Niederlage gegen Hainzell verwunderte damals keinen. „Wir waren wegen dem Rücktritt von Jonggi Pasaribu alle sehr verunsichert“, erzählt Sascha Kepert, der seit diesem Tag alleiniger Trainer ist.

?Wie sieht der Trainer die Chancen in den beiden Topduellen?

!Es sind schwierige, aber trotzdem machbare Gegner. „Wir müssen schon einen besonders guten Tag erwischen, wenn wir gewinnen wollen“, sagt der Trainer. Obwohl die Hinspielniederlage gegen Hainzell wesentlich deutlicher war, schätzt Kepert den VfL Wanfried als den stärkeren der beiden Kontrahenten ein: „Wanfried hat eine gute Mittelachse im Rückraum, sie sind überdies ausgeglichener besetzt.“ Bei Hainzell würden die beiden Dimmerlings sowie der Ex-Hersfelder Janos Toth die Fäden im Rückraum ziehen.

?Wo sind die Stärken, wo sind die Schwächen im Schenklengsfelder Team?

!Leistungsträger sind neben Christian Manske und Luca Teichmann im Rückraum noch Felix Abad auf Außen und Sascha Kepert im Tor. Schwachpunkt ist die Abwehr. „Hier müssen wir noch lernen, enger zusammen zu stehen“, übt Kepert Kritik. Über die Motivation des Teams braucht sich der Trainer allerdings nicht zu beschweren: „Die Jungs sind heiß.“

?Werden die Schenklengsfelder auch aufsteigen, sofern sie einen der ersten beiden Plätze belegen?

!Sascha Kepert beantwortet die Frage mit einem eindeutigen „Ja!“. Allerdings habe die SGS nicht den Druck, aufzusteigen. Die größere Last tragen die beiden Konkurrenten. Sowohl Hainzell als auch Wanfried wollen unbedingt aufsteigen. Yvonne Bock

Von Hartmut Wenzel

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