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Nach schwachem Fußball-Kreisoberliga-Start: Gelingt Waldkappel der erste Sieg?

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Von: Marvin Heinz

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Nach dem schwachen Saisonstart des TSV Waldkappel in der Fußball-Kreisoberliga standen in dieser Woche auch Einzelgespräche für Trainer Uwe Stückrath und seine Spieler auf dem Programm.
Nach dem schwachen Saisonstart des TSV Waldkappel in der Fußball-Kreisoberliga standen in dieser Woche auch Einzelgespräche für Trainer Uwe Stückrath und seine Spieler auf dem Programm. © Marvin Heinz

Drei Spiele, drei Niederlagen. Den Start in die neue Fußball-Kreisoberliga-Spielzeit hat der TSV Waldkappel gehörig versemmelt. Gelingt gegen die SG FSA nun der Befreiuungsschlag?

Waldkappel – Eine 0:3-Derbyniederlage im Kreispokal gegen den A-Ligisten SG Pfaffenbachtal/Schemmergrund, drei Pleiten in Serie, 13 Gegentore und mickrige zwei erzielte Treffer. Der Fehlstart in die laufende Fußball-Kreisoberliga-Spielzeit ist für den TSV Waldkappel perfekt.

Am kommenden Sonntag spielen die Uhlenfänger zum ersten Mal zu Hause und wollen gegen die SG Frieda/Schwebda/Aue (15 Uhr) im Kreisoberliga-Topspiel des Wochenendes die ersten Punkte einfahren.

Trainer Uwe Stückrath: „Brauchen zu viele Torchancen“

Nach einer starken Abstiegsrunde mit 25 Punkten und Platz vier im Gepäck ist die Euphorie der letzten Saison bei der Mannschaft von Trainer Uwe Stückrath dahin. Das Auftaktspiel bei der TSG Bad Sooden-Allendorf ging in der Schlussphase mit 0:3 verloren.

Das erwünschte Erfolgserlebnis blieb auch am vergangenen Wochenende aus. Beim SC Niederhone am Freitagabend (1:4) und bei der SG Abterode/Eltmannshausen am Sonntag (1:3) gingen Kevin Christl, Nick Trott und Co. als Verlierer vom Platz.

„Wir brauchen zu viel Chancen für ein Tor, es ist nicht geradlinig und konsequent genug“, sagt Uwe Stückrath, der seinem Team Spiele auf Augenhöhe bescheinigt.

Trotzdem machten individuelle Fehler den Waldkappelern einen Strich durch die Rechnung: „Wir haben immer mal wieder ein Blackout, das uns das Genick bricht. Es sind auch keine Verteidigungsfehler gewesen, sondern individuelle Fehler. Kurzum, es waren Geschenke. Wenn wir diese Fehler nicht abstellen, dann spielen wir um den Abstieg.“

Individuelle Fehler machen das Leben schwer

Der vom Gruppenliga-Absteiger SV Adler Weidenhausen II verpflichtete Kevin Christl verschuldete in Bad Sooden-Allendorf einen Strafstoß in der finalen Spielphase. Innenverteidiger Nick Trott kam in der zweiten Hälfte in Niederhone ebenfalls zu spät und verursachte einen Foulelfmeter, den die Hausherren in Minute 75 zur 2:1-Führung nutzten, sodass das Pendel in ihre Richtung ausschlug.

Bei der SG Abterode/Eltmannshausen leitete ein Ballverlust in verletzungsbedingter Unterzahl sowie ein haarsträubender Fehlpass die Niederlage ein. „Wir kassierten die Gegentreffer immer in unseren Drangperioden“, erzählt Stückrath, „das war besonders bitter.“

Einzelgespräche standen aus diesem Grund in der Trainingseinheit am vergangenen Dienstag auf der Agenda.

„Die Verunsicherung ist jetzt da“, betont Stückrath, der seinem Team kein Vorwurf in puncto Einstellung und Leistungsbereitschaft machen will: „Wir haben uns in die Spiele reingearbeitet und waren auf Augenhöhe.“ Dass Henrik Schiller, der beste Torschütze (sieben Tore) der Abstiegsrunde, noch nicht die Form der letzten Saison hat, lässt der BVB-Fan nicht als Ausrede gelten.

„Er ist ein junger Stürmer. Es liegt in der Natur der Sache, dass ein 20-Jähriger ein Formtief hat“, so Stückrath vor dem Spiel gegen den Tabellenachten. Gelingt der Stückrath-Elf nun der Befreiungsschlag?

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