Fußball-Test im Parkstadion

Wolfsburgs Ginczek in Baunatal: Ein Star zum Anfassen

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Viel los vor dem Baunataler Kasten: Torwart Pascal Bielert klärt vor Wolfsburgs Daniel Ginczek. Rechts im Hintergrund: Daniel Borgardt (KSV).  

Baunatal. Beim Fußball-Testspiel des VfL Wolfsburg gegen den gastgebenden KSV Baunatal tat sich vor allem Wölfe-Neuzugang Daniel Ginczek hervor. Er fand dabei lobende Worte für den KSV.  

Daniel Ginczek gilt als Hoffnungsträger im Team des Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg. Seine Stürmerqualitäten deutete der prominente Neuzugang vom VfB Stuttgart auch beim Testspiel vor 2600 Zuschauern im Parkstadion gegen den gastgebenden Hessenligisten KSV Baunatal an. Denn er steuerte die ersten beiden Tore zum 7:0-Sieg bei.

„Es war wichtig, dass wir wieder ein paar Treffer geschossen haben“, stellte Ginczek bescheiden fest. Am Wochenende hatten die Wölfe bereits 8:1 gewonnen. Zweifacher Torschütze gegen eine Regionalauswahl? Genau, Daniel Ginczek. Dabei kann er noch nicht sagen, dass er sich schon richtig eingelebt hätte. Seine Familie kommt erst in einem Monat nach, und bislang lernte er in Wolfsburg vor allem den Weg zwischen Hotel und Stadion kennen. Am Montag standen allein drei Übungseinheiten auf dem Programm. Trotz dieser Strapazen wurde es ein guter Test für den VfL in der nordhessischen VW-Stadt. „Baunatal hat uns alles abverlangt. Nur das Wetter passte nicht“, sagte der 27-Jährige.

Der strömende Regen hielt ihn aber nicht davon ab, sämtliche Autogrammwünsche zu erfüllen. Sogar seine Baseball-Kappe von den Los Angeles Kings überließ er kurzerhand einem jungen Fan. Ginczek entpuppte sich als ein echter Star zum Anfassen.

„Es hat nicht nur mir Spaß gemacht, es war für unsere gesamte Mannschaft eine tolle Sache“, erklärte Baunatals Daniel Borgardt. Für den Innenverteidiger war die Partie insofern etwas Besonderes, als er bei VW arbeitet. Der Konzern hatte dem KSV das Spiel zum 60-jährigen Bestehen des Volkswagenwerks in Baunatal geschenkt. „Die Niederlage fiel leider zu hoch aus“, bedauerte Borgardt, dass seine Mannschaft nach dem Seitenwechsel noch fünf Gegentore kassieren musste. Trainer Tobias Nebe hätte sich gewünscht, dass seine Elf „die Kombinationen der Wolfsburger noch entschlossener“ verhindert hätte.

Sein Gegenüber Bruno Labbadia lobte indessen die Gastgeber genau dafür, dass sie sich gegen seine Mannschaft nicht nur hinten reingestellt hätten: „So wurde es ein richtiger Test für uns.“

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