Schon 40.000 Euro eingenommen

Beckenbauers Trikot mehrfach versteigert: Alles bekommt der KSV Hessen

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Kassel. Das Trikot von Franz Beckenbauer bei Cosmos New York könnte für den KSV Hessen Kassel zum schönsten Boomerang aller Zeiten werden. Motto: Wohin es auch geht, es kommt immer wieder zurück. Und bringt dem Fußball-Regionalligisten auf diese Weise richtig Geld ein.

Wie das möglich ist? Vor einigen Wochen hatte Hans Wulf, der ehemalige Torhüter des KSV, dem Verein das unterschriebene Original-Trikot Beckenbauer aus dessen Zeit in New York zur Verfügung gestellt. Die Versteigerung war ein voller Erfolg. Rolf Klug aus Kassel bot eine fünfstellige Summe. 

Und es kam noch besser: Er erwarb das Trikot nicht für sich. In der Halbzeitpause des Saisonauftaktspiels gegen Waldhof Mannheim verschenkte Klug das Trikot an den Sohn von Kassels Oberbürgermeister Christian Geselle. Geselle wiederum verkündete noch im Stadion, das Trikot ein weiteres Mal versteigern zu lassen. Den Erlös würde er der Jugendarbeit zur Verfügung stellen.

Mittlerweile ist das Trikot wieder versteigert worden. Und was passiert? Käufer Ralph Osken tut es seinen Vorgängern gleich: Noch bevor das teure Leibchen übergeben wurde, kündigte er an: Das Trikot wird zu einer erneuten Versteigerung zugunsten des KSV zur Verfügung gestellt. Aus den ersten beiden Ersteigerungen sind insgesamt bereits 40.000 Euro an die Löwen gegangen. Die Sache mit dem Boomerang-Trikot lohnt sich also. Und darf ruhig noch eine Weile so weitergehen.

Verkauft wurde mittlerweile auch einer der beiden Oldtimer, die Löwen-Fan Klaus Göttig und KSV-Vorstand Jens Rose aus ihrem Privatbesitz zur Verfügung stellten. Beim historischen Flugplatzrennen in Calden brachte das weitere 7000 ein. Ob auch der Wagen zum Boomerang wird und prompt wieder zurückkommt, ist nicht bekannt.

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