Trockene Meldung: Schiri brachte Duschvorhang selbst mit

Steffen Rabe

Steffen Rabe leitet seit 1999 Fußballspiele, schon oft war er auf dem G-Platz an der Damaschkestraße als Schiedsrichter im Einsatz.

Dort finden Jugendspiele des KSV Hessen statt, auch die Zweite der Löwen trägt hier Partien aus.

Rabe also, der Mann aus Burgwald im Kreis Waldeck-Frankenberg, war schon häufig hier, und immer wieder fiel ihm auf, dass bei allem Einsatz der Betreuer eines fehlte: der Duschvorhang in der Schiedsrichterkabine. Das führte regelmäßig zur kleinen Überflutung nach dem Spiel. „Selbst unsere Taschen wurden halb nass“, berichtet der 34-Jährige.

Mitbringsel: Der Duschvorhang.

Er monierte den Missstand regelmäßig. Aber es tat sich - nichts. Der KSV verweist insofern auf die Stadt, die für die Kabine zuständig sei, es habe kürzlich auch eine Begehung stattgefunden, der Duschvorhang soll Thema gewesen sein. Aber der Duschvorhang - er kam nicht.  Also handelte Rabe. Als er am Wochenende die A-Junioren des KSV pfiff, brachte er kurzerhand selbst einen Duschvorhang mit - inklusive Stange. Kosten: „Zehn Euro“, sagt Rabe, ein überaus humorvoller Typ, der das Mitbringsel als Gabe verstanden wissen will. „Ich habe dort ungefähr zum 25. Mal gepfiffen. Das ist also ein Jubiläumsgeschenk“, sagt der Bankkaufmann.

Auf dass Rabe noch oft auf dem G-Platz pfeift. Schließlich bleibt da jetzt alles trocken. (hag)

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