3. Liga-Volleyball: ASC Göttingen erwartet abgeschlagenes Schlusslicht MTV Vechelde

Ein kühler Kopf ist gefragt

Kampf um den Klassenerhalt: Lennart Köhler (re., gegen Aligses Jan-Eyk Mach) hat sich mit seinen Kollegen vom ASC Göttingen einen Sieg gegen Schlusslicht Vechelde fest vorgenommen. Foto: Jelinek

Göttingen. Jetzt gilt’s für die Volleyballer des ASC Göttingen: Im Rennen um den Klassenerhalt in der 3. Liga erwartet der Aufsteiger am Samstag (20 Uhr/IGS-Halle) das Schlusslicht MTV Vechelde. „Das ist ein Sechs-Punkte-Spiel. Mit Schönspielerei wird man diese Partie mit Sicherheit nicht gewinnen“, sagt Göttingens Trainer Matthias Polkähn vor dem Kellerduell.

In der Partie zwischen dem Drittletzten und dem Schlusslicht können die Gastgeber bereits für eine Vorentscheidung sorgen. Denn mit einem Sieg wäre der Tabellenletzte, der in elf Partien erst drei Punkte holte, so gut wie sicher abgestiegen. Viel wichtiger aber: Die Göttinger könnten mit drei Punkten ihr Konto auf dann elf Zähler aufstocken und gleichzeitig den VfL Lintorf vom siebten Tabellenrang verdrängen.

An die Partie in der Vorrunde haben die Göttinger Akteure nur gute Erinnerungen. Nach zuvor drei 0:3-Pleiten gelang am vierten Spieltag mit dem 3:2 in Vechelde der erste Saisonsieg. Auf die leichte Schulter sollte der ASC den angeschlagenen Gegner dennoch nicht nehmen, denn aufgegeben haben sich die Vechelder noch lange nicht. Zwar gab es zuletzt eine deutliche 0:3-Pleite gegen Aachen, zuvor jedoch wehrte sich das Team um den überragenden 2,08-Meter großen Ingo Frassek aber nach Kräften. Respektabel die knappe 1:3-Niederlage im Derby gegen Braunschweig, sensationell der 3:2-Überraschungscoup gegen Lintorf – der bislang einzige Sieg des MTV in einer völlig verpatzten Saison.

Angesichts der Tatsache, dass dieses wichtige Kellerduell in der IGS-Halle ausgetragen wird, appelliert Polkähn an die Unterstützung der Besucher. „Wir brauchen unsere Fans gerade in diesem Spiel, um konstant druckvoll zu spielen und die maximale Punktzahl zu holen. Vechelde hat sich noch nicht aufgegeben, was an den aktuellen Ergebnissen erkennbar ist“, mahnt der Coach, der auf den urlaubenden Kapitän Julian Hoffmann verzichten muss. Fabian Gessat und Stefan Tröstler sind zwar angeschlagen, können aber auflaufen. Und alle ASC-Spieler gemeinsam wollen helfen, den vierten Sieg perfekt zu machen. Die passende Taktik hat Polkähn jedenfalls schon parat. „Wenn wir kämpfen und einen kühlen Kopf bewahren, dann werden wir das bessere Team sein und die drei Punkte holen.“ (rwx)

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