Frankenberger Fußball-Kreispokal: A-Ligist überrascht

SG Laisa/Berghofen steht nach 4:1 über Rennertehausen/Battenfeld im Kreispokalfinale

Die Geschichte der SG Laisa/Berghofen ist noch nicht zu Ende. Die zur neuen Spielzeit aufgelöste Spielgemeinschaft steht im Endspiel um den Fußball-Kreispokal der Saison 2019/20. Im Halbfinale gegen die SG Rennertehausen/Battenfeld gab es einen in der Höhe überraschenden 4:1 (3:1)-Erfolg. Im Endspiel am kommenden Mittwoch trifft Laisa/Berghofen auf den FC Ederbergland, der am Dienstag im Elfmeterschießen bei der SG Oberes Edertal gewonnen hatte.

Voller Einsatz im Derby: Jannik Schneider (Laisa/Berghofen, links) versucht, sich gegen Francesco Deiana (Rennertehausen/Battenfeld) durchzusetzen.

Laisa - Der Sieg des A-Ligisten über den Kreisoberligavertreter war hochverdient. Die Gastgeber überzeugten an allen Positionen durch aggressiv geführte Zweikämpfe und spielten mutig nach vorne. Schon nach drei Minuten schlug es das erste Mal im Re/Ba-Kasten ein, als Jannik Schneider nach Pass von Mika Waßmuth frei vor dem Tor auftauchte und aus spitzem Winkel ins kurze Eck vollstreckte. Die Gäste glichen zwar nur vier Minuten später durch einen 22-Meter-Schuss von Eduard Bartel aus, doch Laisa ließ sich nicht aus dem Konzept bringen.

Nach einer Ecke von Schneider köpfte Bastian Belz am kurzen Pfosten unbedrängt ein (22.), zwei Minuten später spielte Gäste-Torhüter Tarik Freiling den Ball Alexander Heß in die Füße, der sich die Chance zum 3:1 nicht nehmen ließ. In der Folge ließ Laisa weitere gute Chancen aus, der Kreisoberligist hätte bereits zur Pause hoffnungslos zurückliegen können.

„Wir haben aufgrund der ersten Hälfte verdient verloren. Wir sind überhaupt nicht ins Spiel gekommen und es sind uns zu viele Fehler unterlaufen“, musste Re/Ba-Trainer Cataldo Schirru zugeben. Nach der Pause war sein Team dann zwar feldüberlegen, aber in der Offensive gelang Re/Ba kaum etwas. Laisa verlegte sich auf Konter, vergab aber erneut fast fahrlässig die endgültige Entscheidung. So hätte es in der Schlussphase noch mal spannend werden können, allerdings verschoss Marius Hirt für die Gäste einen Handelfmeter (83.), Geburtstagskind David Blaumer hämmerte einen Freistoß an die Latte (89.). In der zweiten Minute der Nachspielzeit traf dann Jannik Schneider zum Endstand, als er von der Mittellinie den weit aufgerückten Freiling überwand.

„Es war ein schöner Pokalfight, mit viel Kampf im Spiel. Wenn wir unsere Chancen besser genutzt hätten, hätten wir das schon in der ersten Hälfte entscheiden können“, freute sich Laisas Trainer Tim Arnold. „Meine Mannschaft hat das gut gemacht. Wir haben gut verteidigt, es war eine konzentrierte Leistung.“ (Thorsten Spohr/Michael Paulus)

Rubriklistenbild: © Michael Paulus

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