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Handball: Knappe Erfolge für HSG Werra und Schenklengsfeld

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Im Anflug auf das Alsfelder Tor: Anton Schönewolf vom TV Hersfeld II. Dessen Teamkollege Simon David Glöckner sowie die ehemaligen Hersfelder Jochen Stradal (links, in Rot) und Janos Zinn schauen zu.
Im Anflug auf das Alsfelder Tor: Anton Schönewolf vom TV Hersfeld II. Dessen Teamkollege Simon David Glöckner sowie die ehemaligen Hersfelder Jochen Stradal (links, in Rot) und Janos Zinn schauen zu. © Stefan Kost-Siepl

Ein knapper Derby-Erfolg, ein spannendes Spitzenspiel und eine klare Niederlage sind die Ausbeute der heimischen Mannschaften in der Handball-Bezirksoberliga der Männer.

Bezirksoberliga Männer

SG Schenklengsfeld - TG Rotenburg II 25:24 (14:16). Einen schlechten Start hatten die Landecker in ihr zweites Derby. Die Abwehr hatte keinen Zugriff und es kam kein Spielfluss auf. Da es auch zu einigen Fehlwürfen kam, konnte sich Rotenburg bis auf 16:10 (26.) absetzen. Erst jetzt fand Schenklengsfeld allmählich seinen Rhythmus und verkürzte bis zur Pause auf 14:16. In der zweiten Halbzeit stimmte dann die kämpferische Einstellung in der Abwehr und Torwart Lukas Nuhn wurde ein sicherer Rückhalt. So ging man mit 23:21 (51.) in Führung. Zwei Minuten vor Abpfiff erhielt Nuhn nach einem Zusammenprall mit dem Gegenspieler die rote Karte. In Unterzahl verteidigte die SG aber die Führung und bejubelte einen glücklichen Erfolg.

Tore für Schenklengsfeld: Manske (6/2), Apel, Steer (je 4), Baumann, Birkel (je 3), Fischer (3/1), Ruppel und Steinhauer (beide 1).

TSV Ost-Mosheim - HSG Werra WHO 21:22 (10:8). In der ersten Halbzeit waren die Gäste ohne ihre Leistungsträger Florian Strümpf und Lucas Günther vor allem im Angriff nicht auf der Höhe. Den Spielern unterliefen technische Fehler. Viele Chancen, darunter drei Siebenmeter, wurden ausgelassen. Bis auf 10:5 (26.) konnte sich Ost-Mosheim absetzen. Mit einem Kraftakt wurde der Rückstand von der HSG auf 8:10 bis zur Pause verringert.

Die Gastgeber kamen aber besser aus der Kabine und beim 14:10 (42.) sahen sie wie der sichere Sieger aus. Doch die WHO zeigte eine starke kämpferische Leistung und drehte das Spiel. Über 16:16 (49.) setzte man sich auf 20:18 (56.) ab. 22:19 stand es 90 Sekunden vor dem Ende, und der überzeugende Torwart Luca Schneider sicherte mit der Parade eines direkten Freiwurfs den knappen Sieg.

Tore für die WHO: Malsch (8), von Manger (4/1), Nitsche (3), Berz, Hasecke, Zuparic (alle 2) und Felix Schneider (1).

TV Hersfeld II - TV Alsfeld 24:33 (13:18). Die junge Mannschaft der Gastgeber konnte über weite Strecken mit dem Favoriten mithalten. Tom Holzapfel (Mitte) und Lucas Käufer (Rechtsaußen) zeigten gute Angriffsaktionen. So blieb es bis zum 12:12 (20.) ausgeglichen. Die routinierten Gäste um Jochen Stradal und Spielertrainer Janos Zinn zogen dann das Tempo an und setzten sich bis zur Pause auf 18:13 ab. Der Rückstand wuchs für die Turner über 14:22 (36.) bis auf 17:27 (47.) an. Das lag dann daran, dass aufgrund fehlender Wechseloptionen die Kondition nachließ. Trotzdem machten die Spieler das Beste daraus und ließen den Rückstand nicht mehr anwachsen. „Trotz der Niederlage sind ich und auch meine Spieler mit dem Verlauf zufrieden“, sagte TVH-Trainer Kai Hüter.

Tore für den TVH II: Holzapfel (6), Käufer (4), Schikarski (4/2), Berg (3), Gerlich (2), Klingelhöfer (2/1), Glöckner, Reimann (je 1) und Redanz (1/1).

Bezirksliga Männer A

Auch in der Männe-Bezirksliga A hat die Saison begonnen. Die HSG Werra WHO II verlor ihr Spiel in der Gruppe Süd.

HSG Werra WHO II - HSG Großenlüder/Hainzell II 28:30 (13:14). Die Partie war bis zum 4:4 (9.Minute) ausgeglichen. Dann setzten sich die Gastgeber über 6:4 bis auf 11:8 nach 17 Minuten ab. Unkonzentriertheiten führten dann dazu, dass man acht Minuten ohne Torerfolg blieb und die Gäste den Rückstand in eine 13:11-Führung umwandelten. In der zweiten Halbzeit führte die Spielgemeinschaft aus dem Werratal letztmalig beim 17:16 (36.). Großenlüder/Hainzell zog das Tempo an und drehte das Spiel. Beim 26:21 (48.) war die Begegnung zugunsten der Gäste entschieden.  pf

Tore für WHO II: Fischer (9), Bachmann, Weitz (je 4), Breitbarth (4/1), Klemenz, Malsch, Zuparic (alle 2) und Börner (1).

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