Bahneröffnung in Friedberg

LeichtathletenMüller und Grimm mit Bestmarken

Erneut in guter Form: Sprinter Steven Müller, hier mit Trainer Otmar Velte m Kasseler Auestadion.
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Erneut in guter Form: Sprinter Steven Müller, hier mit Trainer Otmar Velte m Kasseler Auestadion. Foto: Pia Malmus (Archiv)

Nach der Wettkampfpause wegen der Corona-Pandemie sind Steven Müller und Vanessa Grimm gut in Form. Beide erreichten Bestleistungen.

WM-Sprinter Steven Müller (29) hat sich auch in Friedberg in starker Form gezeigt und ist bei einem Dreifach-Sieg über 200 Meter wieder unter 21 Sekunden gelaufen. Mehrkämpferin Vanessa Grimm bestritt dort ihren ersten Wettkampf.

Bei der Bahneröffnung auf dem Burgfeld konzentrierte sich der Kasseler im Trikot der LG Friedberg-Fauerbach über 100 Meter auf die Beschleunigung, lief in 10,59 Sekunden nach eigenen Worten „relativ entspannt“ ins Ziel und freute sich zum dritten Mal in Folge über eine 10,50er Zeit. Über 200 Meter stellte er in 20,89 s einen Stadionrekord auf und blieb zum dritten Mal in zwei Wochen unter 21 Sekunden.

Erneut trat der Berufspädagogik-Student kurz danach auch noch über 400 Meter an. Trainer Otmar Velte will so Wettkampfhärte und Kraftausdauer verbessern. Was gelingt: Müller steigerte sich um knapp eine Sekunde und erreichte in 47,92 Sekunden eine persönliche Bestmarke.

Gut gestartet: Vanessa GrimmFoto: Lothar Schattner

Das gelang auch Vanessa Grimm aus Hofgeismar im Speerwurf. Die Mehrkämpferin vom Königsteiner LV hatte mit Speerwurf-Kadertrainer Francis Gross erfolgreich an technischen Fehlern gearbeitet. Die 23-Jährige warf mit 42,87 Metern deutlich weiter als bei ihrem alten Rekord von 42,46 m aus 2016. „Ich bin auf dem richtigen Weg und sehr zuversichtlich, dass der Speer bald noch weiter fliegen wird.“, sagte Grimm.

Sie will nun am ersten Juli-Wochenende in Frankfurt einen Siebenkampf bestreiten. Müller will am 3. Juli in Luzern laufen.

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