Fragen und Antworten: Marathon-Stützung Borken lädt zu Info-Veranstaltung ein

Abschalten vom Alltag

Reinhold

Borken.  Reinhold Jäger klärt bei Info-Veranstaltung des Marathon-Stützpunktes über Vorteile des Laufens und der Teilnahme am Marathon über den Stützpunkt auf.

100 Tage bevor der 10. E.ON Kassel Marathon (16. bis 18. September) über die Bühne geht, lädt Reinhold Jäger vom Marathon-Stützpunkt Borken zu einer Info-Veranstaltung am kommenden Freitag (17 Uhr im Bürgerhaus, Hotel am Stadtpark) ein. Dabei wird Organisationsleiter Winfrid Aufenanger u.a. über die laufenden Vorbereitungen, einige Änderungen (etwa den neuen Termin) und die Streckenführung von Nordhessens größtem Laufereignis berichten. Ziel ist es darüberhinaus, weitere heimische Läufer und Läuferinnen für die Staffel, den Halbmarathon und den klassischen Marathon zu gewinnen. „Traut euch hin“, lautet der Aufruf von Werner Mutz, einer von vier Lauftrainern, die sich um die Einsteiger kümmern.

? Was bringt das Laufen?

!Neben Fitness und Gesundheit gibt es für Lauftrainer Mutz kaum eine bessere Möglichkeit, „vom Alltag abzuschalten“. Deshalb plädiert der 67-Jährige, der 15 Mal am Frankfurt Marathon teilnahm, für „Laufen ohne Stress“, wobei jeder seine eigene Geschwindigkeit wählen kann und kurzfristiges Gehen ebenso möglich ist. Weiterhin lobt er das „Wohlbefinden“ danach.

? Welche Voraussetzungen muss ein interessierter Läufer mitbringen?

!Eigentlich keine. „Bei uns ist jeder willkommen“, erklärt Reinhold Jäger. Auf den körperlichen Zustand wird in Form von verschiedenen Leistungsgruppen Rücksicht genommen, außerdem kann jeder zwischen den drei in Kassel gelaufenen „Disziplinen“ wählen. Dazu kommen individuelle Trainingspläne. Und eine Begleitung durch die medizinische Abteilung des Stützpunktes (u.a. von TuSpo-Vereinsarzt Dr. Gimpel), der im Bedarfsfall auch auf das Medical Team des E. ON Kassel Marathons (einer Gruppe von insgesamt acht erfahrenen Ärzten) zurückgreifen kann.

? Warum lohnt sich das Laufen in der Gruppe?

!Weil es, so der Stützpunktleiter, „einfach mehr Spaß macht“. Denn: Es erzeugt ein „Wir-Gefühl“ (Jäger) und steigert die Freude über die eigene Leistung. Und wirkt durchaus motivierend in Bezug auf das große Ziel vom 16. bis zum 18. September in Kassel.

? Was kann ein Läufer von einem Lauftrainer lernen?

!Ziemlich viel und beim Marathon-Stützpunkt absolut gratis. „Es geht darum, möglichst ökonomisch, schnell und lange laufen zu können“, fasst Werner Mutz, der auch noch 30 Kinder der Grundschule Kleinenglis auf den Kinder-Marathon vorbereitet, den Lernprozess zusammen. Dazu gehört eine entsprechende Lauftechnik, etwa bergauf mit kleinen Schritten und auf den Zehenspitzen, bergrunter mit großen Schritten und über den ganzen Fuß abrollend. Der dreifache hessische Vize-Meister im Halbmarathon achtet darüberhinaus auf eine angemessene Atemtechnik, auf die richtige Armbewegung zur Stabilisierung des Oberkörpers und auf eine passende Ausrüstung.

? Wie oft sollte wöchentlich trainiert werden?

! Mindestens zweimal. „Entscheidend ist, wohin der Läufer will“, meint Werner Mutz, der ab der dritten Trainingswoche bereits „erste Trainingseffekte“ voraus sagt.

? Wann kann man beim Marathon-Stützpunkt Borken trainieren?

! Werner Mutz leitet zweimal pro Woche an der Stockelache eine Gruppe von Anfängern (samstags um 14.30 Uhr und sonntags um 11 Uhr). Weitere Termine unter der Leitung der Lauflehrer Hans-Joachim Schröder und Michael Weber: Sa.17 Uhr Parkplatz Hallenbad, Di. 19 Uhr am Stadion und auf Verabredung Sonntagmorgen. Fotos: Ohm

Von Ralf Ohm

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