Trendelburger ist Startordner bei den Deutschen Leichathletik-Meisterschaften in Kassel

Abschied nach 44 Jahren

Abschied von der großen Bühne: Helmut Härtl hat am Wochenende seinen letzten überregionalen Einsatz als Kampfrichter. Unser Bild zeigt ihn bei den Deutschen Meisterschaften 2011 Archiv-Foto: Fischer/nh

Trendelburg Seinen letzten überregionalen Einsatz wird Kampfrichter Helmut Härtl (SV Trendelburg) am Wochenende bei den Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften im Auestadion in Kassel haben. Vom DLV-Starter-Chef Jens Drösel wurde der 75-Jährige ins Kampfrichterteam der Meisterschaft als Startordner berufen, der die Athleten vom Callroom an den Start begleitet und in die Läufe einteilt. Vor zwei Wochen bei den Hessischen Meisterschaften an gleicher Stelle hatte er bereits auf Landesebene Abschied vom Wettkampfgeschehen genommen.

Nach 44 Jahren als Kampfrichter, davon 34 als Starter, zieht sich Härtl damit aus der großen Leichtathletik zurück. Bereits vor drei Jahren hatte er sich als Starter zurückgezogen, also als der Mann, der die Läufer auf die Strecke schickt. Härtl: „Es war eine tolle Zeit.“ Kleinere Einsätze auf nordhessischer Ebene wird es aber auch in Zukunft noch geben.

Seine ersten Deutschen Meisterschaft als Kampfrichter erlebte Härtl 1974 ebenfalls in Kassel bei den Schülermeisterschaften. Zahlreiche weitere nationale Titelkämpfe folgten. Dem DLV-Starterteam gehörte Härtl seit 1991 an. Höhepunkte waren hier die Europameisterschaften in München, wo er 2002 als als Bahn- und Zielrichter im Stadion und Laufrichter beim Marathon dabei war. (zah)

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