Im Leben von Nachwuchstalent Jessica Grimm steht Leichtathletik im Mittelpunkt

Alles dreht sich um Sport

Beim Wettkampf: Das Angerstadion in Hofgeismar ist für die junge Leichtathletin Jessica Grimm sowas wie ein zweites Zuhause. Foto: Temme

Hofgeismar. Wer im Sport erfolgreich sein will, muss viel trainieren. Und genau das kommt bei Jessica Grimm, dem Nachwuchstalent der LG Reinhardswald, nie zu kurz. „Drei- bis viermal die Woche bin ich im Stadion“ erzählt die 15-jährige Hofgeismarerin, deren Fleiß sich auch bei den Nordhessischen Jugendmeisterschaften vor Kurzem ausgezahlt hatte.

Schon mit vier Jahren begann Jessica sich für Sport zu interessieren. „Durch meine ältere Schwester bin ich dazu gekommen – ich war immer dabei, wenn wir sie vom Leichtathletiktraining abgeholt haben und bekam durch ihre Erfolge Lust auf Sport.“ Außerdem seien auch ihre Eltern recht sportlich, die ganze Familie habe etwas mit Sport zu tun – so sei ihr Weg zur Leichtathletik fast vorprogrammiert gewesen. Während sie zu Beginn eher spielerisch verschiedenen Disziplinen nachgegangen ist, entwickelte die Schülerin mit zunehmenden Alter immer mehr Ehrgeiz.

„Seitdem ich 13 Jahre alt bin, dreht sich fast alles nur noch um meinen Sport, schließlich bin ich an den meisten Tagen der Woche im Angerstation und das jeweils für eineinhalb Stunden.“ Für Kampfsport und Tanzen, eben Hobbys denen sie in früheren Jahren nachgegangen ist, bleibt inzwischen keine Zeit mehr. Nur ganz selten wird das intensive Training mal unterbrochen, „wenn in der Schule eine schwere Arbeit ansteht, mache ich schon mal einen Tag Pause, aber gewöhnlich händele ich meine schulischen Verpflichtungen nebenbei.“

Nachdem sich Jessica zu Beginn in verschiedenen Disziplinen versucht hatte, zeigte sie vor allem im Hürdenlauf ihre Stärke. „Aber auch im Hochsprung und Sprint bin ich in letzter Zeit besser geworden – besonders im Letzteren war mein Stil nicht so gut.“ Dass sie zudem gut im Dreisprung und längeren Laufstrecken ist, zeigte sich beim letzten Wettbewerb, wo sie gleich dreimal Gold holte.

Tatsächlich hat das viele Trainieren für die junge Leichtathletin nichts mit Tortur oder Ähnlichem zu tun. „Trainieren macht mir Spaß – außerdem ist es schön zu sehen, dass man immer besser wird.“ Träume hat der Teenager natürlich auch und die gehen – was sonst – in den Sportbereich: „Es bis zur Weltmeisterschaft oder Olympiade zu schaffen, wäre das Größte.“ Ansonsten ist die junge Hofgeismarerin ein ganz normales Mädchen, die sich an Instagram erfreut und abends gerne vor dem Fernseher hängt. Da gleich vier weitere Mitschüler aus ihrer Klasse regelmäßig im Stadion trainieren, kann sie mit dem Sport auch freundschaftliches Miteinander koppeln. (zta)

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