Bornhage – ein harter Kerl

Trendelburger Sportler nahm am härtesten Hindernisrennen der Welt teil

Mark Bornhage

Trendelburg. Das Tough Guy Race im englischen Wolverhampton gilt als das härteste Hindernisrennen der Welt, als Rennen für tough guys, für harte Kerle, eben. 2500 Sportler aus der ganzen Welt kommen dazu jährlich auf die Insel. Einer von ihnen war in diesem Jahr der Trendelburger Mark Bornhage. Schon bei der Besichtigung am Vortag des Starts „hatte ich Respekt vor den vielen Hindernissen und dem vielen Wasser“, erzählt er.

Der Respekt wuchs am Veranstaltungstag noch an. Mit einen Massenstart ging es auf die Laufstrecke mit vielen Holzhindernissen und durch viele Wassergräben. Nach acht Kilometern, etwa der Hälfte des Laufs, warteten die „Killing Fields“, die tödlichen Felder. Bornhage: „Hier kam ein Hindernis nach dem anderen und immer wieder Wasser und Schlamm.“ Die Herausforderung auf diesem Kernstück des Laufs ist enorm. Hier müssen 21 schwierige Hindernisse überwunden werden. Die Teilnehmer mussten unter 50 Zentimeter hohem Stacheldraht durch Matsch robben, durch Tunnel von einem Meter Umfang kriechen, unter einer Holzbrücke hindurch in eiskalten Tümpeln tauchen, auf zehn Meter Höhe klettern, sich aus drei Metern Höhe abseilen und unter einem Elektrozaun durchkriechen. Schließlich mussten die Teilnehmer durch brennende Heuballen laufen.

Bornhage hatte alle Hindernisse gemeistert – ohne Verletzungen und ohne Krämpfe, die viele andere plagten.

Der Tough Guy gilt als Mutter der Hindernissläufe. Aber die vielen Hindernisläufe in Deutschland sind eine sehr gute Alternative um nicht nach England reisen zu müssen, sagt Bornhage

Wer Lust auf solche Läufe hat, kann sich der Trainingsgruppe der OCR Trailwoodrunners in Trendelburg anschließen. Sie hat etwa 30 Mitglieder. Training ist jeden Sonntag, 18 Uhr, Treffpunkt Raiffeisenbank Trendelburg und jeden Mittwoch, 19 Uhr, auf den Schulgelände der Albert-Schweizer-Schule Hofgeismar.

Die Teilnahme am Training ist kostenlos. Weitere Infos: OCR Trailwoodrunners/Facebook

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