Viel Lob vom Verband

Bottendorf feiert gelungene Hessenmeisterschaftspremiere

+
Start frei zur Duathlon-Premiere in Bottendorf: Dort wurden am Samstag die Hessenmeister 2015 gekürt.

Bottendorf. Mit einer geglückten Meisterschaftspremiere hat sich der TSV Bottendorf am Samstag für höhere Aufgaben empfohlen: Viel Lob vom Hessischen Triathlon-Verband und den Sportlerinnen und Sportlern erntete das Organisationsteam um den Abteilungsleiter Fabian Glaßl für eine reibungslos abgelaufene Hessenmeisterschaft im Duathlon.

Auch das Wetter spielte mit, als um 10 Uhr das Startsignal für den Fingerhaus-Duathlon fiel. Nach 10,5 Kilometer Laufen, 40 Kilometer Radfahren und noch einmal fünf Kilometer Laufen stand der Hessenmeister fest: Um sieben Minuten nach 12 Uhr lief Marcel Glaser vom WVC Kassel als Erster durchs Ziel im Bottendorfer Nemphestadion. Den Titel bei den Frauen sicherte sich Marion Ihrig vom KSV Reichelsheim.

Eine zufriedenstellende Bilanz zog Fabian Glaßl nach Abschluss des Duathlons, dessen Austragung Mitte Juni zugegebener Maßen ein ungewöhnlicher Zeitpunkt sei. „Das was ich gesehen habe, erfüllt mich mit Freude. Das war alles sehr gut“, zollte Martin Hannappel dem Ausrichter ein dickes Lob. „Ich nehme viele positive Eindrücke mit nach Hause“, sagte der Geschäftsführer des Hessischen Triathlon-Verbands aus Fritzlar.

In der Endphase des Rennens entschied Marcel Glaser dann aber den Zweikampf gegen Gabler für sich: Drei Laufrunden waren nach der Radstrecke zu absolvieren. Vor der letzten und dritten Runde hatte Glaser bereits 50 Sekunden Vorsprung auf seinen ärgsten Konkurrenten herausgelaufen. Und im Ziel blieb die Uhr bei 2:07:04 Stunden für den Ingenieur der Wasserwirtschaft stehen.

Als beste heimische Starter landeten Kevin Meyer (2:14:00) und Oliver Klausen (2:14:37) auf den Plätzen vier und sechs.

7. Burgwald-Triathlon

Dem 7. Burgwald-Triathlon drückte ein Athlet seinen Stempel auf, der ursprünglich gar nicht aus dem Lager der Triathleten kommt: Simon Schwarz aus München. Der 25-Jährige war am Samstag nicht nur schnell unterwegs, er gewann die Sprint-Distanz über 500 Meter Schwimmen im Bottendorfer Teich, 20 Kilometer Radfahren und fünf Kilometer Laufen auch relativ überlegen.

Um 15 Uhr bei 21.3 Grad Wassertemperatur im Bottendorfer Teich gestartet, überquerte der großgewachsene Athlet exakt 57:23 Minuten später schon wieder das blaue Zieltor auf dem Sportplatz.

Dass Schwarz überhaupt in Bottendorf und dort zum ersten Mal startete, war seiner Freundin Lena Nitzge zu danken. Die Volkmarserin, die für die Trianhas vom VfL Bad Aroslen startet, hatte ihren Freund mit nach Bottendorf gebracht. Beinahe hätte das Paar sogar gemeinsam jubeln dürfen, doch Lena Nitzge musste sich in der Gesamtwertung nach 1:09:18 Stunden mit Platz zwei begnügen. Sie gewann ihre Altersklasse TW 25. Als schnellste Frau war Ellen Knöpke (Jg. 1981) vom Ejot-Team Buschhütten in 1:07:36 unterwegs, gefolgt von eben Nitzge. (had)

Mehr lesen Sie in der gedruckten Ausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.