Hessische Bestenliste der Leichtahtleten: viele LGAler unter den Top Ten Hessens

Daniel Hubert ist Zweiter

Oben ist gut für Moritz Linß: egal, ob über der Latte oder auf dem Treppchen. Foto: nh

Rotenburg. Daniel Hubert ist als Zweiter der aktuellen hessischen Bestenliste über 100 m der U 18 der am höchsten platzierte Leichtathlet der LG Alheimer Rotenburg-Bebra (LGA). Es war ihm 2014 erst als zweitem Sprinter des Landkreises Hersfeld-Rotenburg nach Sebastian Gatzka gelungen, mit seinen elektronisch gestoppten 10,95 sek unter elf Sekunden zu bleiben. Seine Verbesserung im Weitsprung auf 6,53 m brachte ihm Rang sechs in Hessen ein. Im von ihm nur selten trainierten Diskuswerfen wurde er mit 32,11 m noch 20.

Auf ein weiteres erfolgreiches Jahr kann auch Huberts Vereinskollege Martin Triebstein zurückblicken. Der zweifache Deutsche Meister der M 45 im Dreisprung und Weitsprung ist mit 13,06 m der drittbeste Dreispringer der Männer in Hessen.

Ebenfalls auf den Bronzerang kam Moritz Linß. Der Richelsdorfer, der in Zukunft für den SSC Bad Sooden-Allendorf starten wird, überquerte im Stabhochsprung exakt 4,00 m.

Für Mittelstreckler Friedrich Schenk standen 2014 private Dinge im Vordergrund. Die neue Vaterrolle und die Doktorarbeit ließen in der zweiten Jahreshälfte kein geregeltes Training mehr zu.

In der ersten Jahreshälfte war er noch in sehr guter Verfassung. Über 1500 m liegt er mit 3:50,14 min auf dem vierten Platz der Männer. Über 800 m stellte er mit 1:52,95 min sogar eine neue persönliche Bestleistung auf, die ihn auf seiner kürzesten Wettkampfstrecke immerhin noch auf Position sechs brachte.

Mit Platz fünf im Dreisprung der U 18 verabschiedete sich Alexander Stauffenberg von der LGA. Der angehende Student steigerte sich auf 11,92 m und wird an seinem Studienort Bremen das Trikot von Werder tragen.

Eine vor allem qualitative Steigerung des Trainings brachte Philipp Stuckhardt im September einen deutlichen Leistungszuwachs über 5000 m. Die erzielte Zeit von 15:21,91 min führte ihn auf den sechsten Rang der Männerklasse. Auch über 3000 m verbesserte sich der Kohlhausener deutlich. Hier liegt er mit seinen 8:53,87 min auf Rang zwölf.

Der in Regensburg gelaufene Kreisrekord von 50,07 sek brachte die 4x100-m-Frauenstaffel der LGA mit Antonia Schell, Aline Dick, Hannah Kayß und Christina Schuchhardt die siebtbeste Zeit in Hessen ein.

Alle vier Athletinnen konnten sich außerdem noch in Einzeldisziplinen platzieren. Als hoffnungsvolle 400-m-Läuferin entpuppte sich Antonia Schell als Siebte der U 18 mit 61,57 sek. Auch Hannah Kayß kam mit 35,97 m im Speerwerfen als Neunte der U 18 in die Top Ten.

Christina Schuchhardt hat sich über 100 m und 200 m deutlich verbessert und wird in der Frauenbestenliste mit 27,03 sek über 200 m als 16. geführt.

Aline Dick lief über die gleiche Distanz mit 26,78 sek noch etwas schneller. Bei der sehr starken Konkurrenz in der U 18 brachte das jedoch nur Rang 19 ein.

Wie ihr Bruder Friedrich trat Elisabeth Schenk nur im ersten Halbjahr in Erscheinung, was ihr im Stabhochsprung der U 18 mit 3,10 m noch Platz sieben einbrachte. Seit August besucht die Bebranerin für ein Jahr eine Schule in den USA. Ihre amerikanische Gastschülerin ist selbst Stabhochspringerin. Die Bedingungen für diese Disziplin sind dort wesentlich besser als an hiesigen Schulen.

Ebenfalls als Siebte ist Natalie Herbig im Hochsprung der W 14 mit 1,54 m notiert. Allerdings hat die Solzerin fast alle vor ihr liegenden Athletinnen bei den Hessenmeisterschaften besiegt, als sie bei nasskalter Witterung 1,54 m sprang.

Mit stark vermindertem Training startete Gesine Sichler im Hochsprung bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften in Kassel. Die Zahnmedizinstudentin überquerte dort 1,55 m, womit sie in der Frauenbestenliste des Hessischen Leichtathletik-Verbandes Zehnte wurde.

Pech hatte Penny Moritz, die bei den Nordhessenmeisterschaften in Kassel 800 m unter 2:30 min lief, aber nach einem Rempler einen Fuß aus ihrer Bahn heraussetzte und deshalb disqualifiziert wurde. Somit kamen nur 2:33,49 min in die Wertung, was zu Platz 16 der U 20 führte. (red)

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