Hessenmeisterschaften

Dreispringer Nico Hildebrand ragt aus LGA-Team heraus

Auf dem Weg zur neuen persönlichen Bestzeit: Anastasia Tronicek von der LG Alheimer Rotenburg-Bebra, die hier das Feld noch anführt. Am Ende wird sie Dritte. Fotos: Neusüß/nh

Fulda. Bei den Hessenmeisterschaften (HM) der Leichtathleten in Fulda bestachen bei der Jugend U 18 einmal mehr Nico Hildebrand und Anastasia Tronicek von der LG Alheimer (LGA) Rotenburg-Bebra.

Bei hochsommerlichen Temperaturen wurden die beiden Jugendlichen für ihre konsequente Trainingsarbeit mit einer Gold- beziehungsweise einer Bronzemedaille belohnt.

Nico Hildebrand dominierte den Dreisprung unerwartet deutlich. Im ersten Versuch gelang ihm mit einer Weite von 12,26 m eine geringfügige Verbesserung seiner bisherigen Saisonbestleistung.

Und es kam noch viel besser: Denn imzweiten Durchgang verbesserte er seine persönliche Bestleistung auf 12,85 m und setzte sich an die Spitze. Die sollte er auch nicht mehr abgeben.. Im letzten Versuch des Vorkampfes gelang ihm mit 13,02 m sein erstere 13-m-Sprung überhaupt.

Im Endkampf verbesserte sich der Schüler der Konrad-Duden-Schule Bad Hersfeld zunächst noch auf 13,08 m, bevor er im letzten Durchgang mit 13,14 m das Sahnehäubchen auf seinen Wetkampf setzte. Die hessische Dreisprung-Elite hatte er damit geschlagen.Auf den Plätzen folgten Julius Franzen von der TSG Gießen-Wieseck mit 12,87 m und Jan-Niklas Appelt vom TV Gelnhausen, mit 12,86 m.

Am zweiten Tag der Landesmeisterschaften ging Nico Hildebrand im Weitsprung an den Start. Den Vorkampf beendete er als Vierter. Im Endkampf der besten Acht wurde er noch von einem weiteren Springer übertroffen. Rang fünf und 6,25 m lautete hier Nicos Bilanz.

Er wartete mit weiten Sätzen auf: Nico Hildebrand, der neue U 18-Hessenmeister im Dreisprung.

Die hessische Vizemeisterin über 1500 m Hindernis, die 16-jährige Anastasia Tronicek, startete in Fulda bei der Jugend U 18 über die 1500, wobei diesmal die Hindernisse auf der Bahn fehlten. Da zunächst keine ihrer Konkurrentinnen bereit war, Führungsarbeit zu leisten, setzte sich die LGA-Athletin an die Spitze und führte das Feld mehr als zwei Runden in flottem Tempo an. Damit schaffte sie die Basis für beachtliche Endzeiten.

Bestzeit pulverisiert

Nach gut 900 Metern stieß Tabea Sostmann vom ASC Darmstadt nach vorne und setzte sich gleich einige Meter ab. Anastasia Tronicek versuchte zu folgen. 150 m vor dem Ziel zog Anne Burkhardtova vom Königsteiner LV einen langen Endspurt an und gewann das Rennen in 5:01.08 min vor der Darmstädterin (5:01.81 min). Anastasia Tronicek folgte auf Rang drei in 5:02.28 min und freute sich neben der Bronzemedaille auch darüber, ihre persönlichen Bestzeit auf dieser Strecke um fast 8 Sekunden verbessert zu haben.

Das Trio der LGA-Starter vervollständigte Luca Kunkel. Der Dritte der hessischen Meisterschaften im Zehnkampf startete im Weitsprung und Speerwurf. Da der Abiturient der Altersklasse U 20 angehört, musste er in Fulda im Feld der Erwachsenen starten. Im Weitsprung belegt er mit 6,68 m Rang sieben. Auf dendritten Platz fehlten ihm nur 14 cm. Den Speerwurf beendet der Altmorschener mit der persönlichen Bestleistung vom 49,56 m auf Rang sechs. (red)

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