Leichtathletik: Steinbrecher-Schwestern starten erfolgreich in die Freiluftsaison

Sie eilen von Sieg zu Sieg

Tolle Erinnerung: Emmy (links) und Lara Steinbrecher mit Hochspringer Eike Onnen.

Sebexen. Die Sebexer Leichtathletik-Schwestern Emmy und Lara Steinbrecher haben in den vergangenen Wochen bei drei Veranstaltungen die Freiluftsaison eröffnet. Dies taten sich natürlich gewohnt erfolgreich.

Mehrkampf in Schönebeck

Emmy Steinbrecher begann den Dreikampf mit 4,10 Metern im Weitsprung und steigerte damit ihre Bestleistung um zwei Zentimeter. Mit dem Schlagball (80 Gramm) gelangen ihr „nur“ 23,25 Meter. Vor dem abschließenden Sprint (50 Meter) war sie Fünfte, lief aber starke 7,89 Sekunden und kletterte noch auf Platz eins. Auch über 800 Meter (2:44,80/Bestzeit) war Emmy nicht zu besiegen.

Lara warf in ihrem Fünfkampf den 200 Gramm schweren Ball auf 48,39 Meter (Bestleistung), für 60 Meter Hürden benötigte sie 10,29 Sekunden. Nahezu optimal lief der Weitsprung, bei dem ihr ihre ersten Sprünge über fünf Meter gelangen (5,09). Nach 10,17 Sekunden über 75 Meter folgten 800 Meter zum Abschluss, die sie nach 2:20,57 Minuten hinter sich hatte - deutsche Jahresbestleistung!

Sprintcup in Nienhagen

Beim Sprintcup in Nienhagen gewann Emmy den Dreikampf der U12 überlegen (30 Meter: 5,19; 50 Meter: 7,82; 75 Meter: 11,16). Das gelang auch ihrer Schwester Lara, die 50 (7,03), 75 (10,01/deutsche Jahresbestleistung!) und 100 Meter (13,47) zu absolvieren hatte.

Ein besonderes Erlebnis war der Hochsprung der Männer, wo Eike Onnen die EM-Norm von 2,26 Metern knacken wollte. Obwohl ihm das (noch) nicht gelang, ließ er sich gern mit den beiden Steinbrecher-Schwestern auf einem Erinnerungsfoto ablichten.

Sportfest in Perleberg

Die dritte Station war das brandenburgische Perleberg. Emmy gewann dort mit neuer Bestleistung den Weitsprung (4,18). Als Vorlaufschnellste zog sie in das Finale über 50 Meter ein und gewann dies in 7,69 Sekunden. In der deutschen Bestenliste setzte sie sich damit auf Platz drei. Das dritte Gold holte sich Emmy über 800 Meter, für die sie 2:49 Minuten benötigte. Unerwartet Bronze gab es für 25,25 Meter mit dem Schlagball.

Diesen Erfolgen stand Lara nicht nach. Trotz anfänglicher Probleme über 60 Meter Hürden (10,24) und Gegenwind beim Weitsprung (4,81) holte sich die Altämterin, die für den SC Magdeburg startet, die ersten Plätze. Ein sensationeller Auftritt gelang ihr im Vorlauf über 75 Meter. Mit 9,91 Sekunden verbesserte sie ihre erst wenige Tage alte deutsche Jahresbestleistung nochmals. Im Finallauf blieb die Uhr bei 10,04 Sekunden stehen. (mwa)

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